 | Pop_News_18.05.12 Donna Summer erliegt einem Krebsleiden | | |  |
Mit Hits wie ‘Hot Stuff‘, ‘Bad Girls‘ und ‘She Works Hard For The Money‘ war Donna Summer unbestritten die Disco-Queen der 70er- und frühen 80er-Jahre. Ihre Songs liefen in Discos und waren weltweit in den Hitparaden. Diese Ära ist längst vorbei. Doch die schwarze US-Sängerin, die nun im Alter von 63 Jahren am 17.5.12 in Florida starb, gehörte mit ihrer Stimme bis heute zu den bekanntesten Sängerinnen der Szene. Ein Sprungbrett für Summers steile Karriere war Deutschland. Weil die mit sechs Geschwistern in einer frommen christlichen Familie in Boston aufgewachsene LaDonna Adrian Gaines, so ihr bürgerlicher Name, in New York keine Anstellung fand, nahm sie 1968 eine Rolle in dem Musical ‘Hair‘ in München an. Acht Jahre blieb sie beruflich in Bayern. Sie lernte Deutsch, heiratete ihren ersten Mann, den Österreicher Helmuth Sommer, von dem ihr späterer Künstlername Summer stammt, und kam mit ihrem langjährigen Produzententeam Giorgio Moroder und Pete Bellotte zusammen. 130 Millionen verkaufte Tonträger und zahlreiche Preise hatten auch seinen Preis. Auf dem Zenit ihres Erfolgs versuchte Summer, sich das Leben zu nehmen: Der Karrieredruck, das Auseinanderbrechen ihrer Ehe und eine folgende traumatische Beziehung hatten sie in tiefe Depressionen gestürzt. Als sie aus dem Fenster eines Hotels am New Yorker Central Park springen wollte, verfing sie sich allerdings im Vorhang und wurde vom Zimmermädchen gerettet. In ihrer Autobiografie berichtet sie über diese Erfahrung, die sie später zu einer "wiedergeborenen Christin" machte. "Wir alle erfahren Leid. Ich auch", bekannte sie. Mehr als 30 Jahre war Summer mit ihrem zweiten Mann, dem Sänger und Songschreiber Bruce Sudano, verheiratet. Neben den zwei gemeinsamen Töchtern hat sie noch eine Tochter aus erster Ehe und mehrere Enkelkinder. Der Zeit als Disco-Queen trauerte die Sängerin nicht nach. Das Diva-Image sei unecht gewesen, sagte sie einmal selbstkritisch. "An einem gewissen Punkt habe ich angefangen, den Schein abzulegen und die Menschen damit zu konfrontieren, wer ich wirklich bin." - © Sony Music |
Pop_News_06.04.12 Beatles-Söhne planen Band | | |  |
Die Söhne der Beatles wollen ihren Vätern nacheifern. Laut Paul McCartneys Sohn James haben sie über das Thema im Sinne "The Beatles - The Next Generation" gesprochen. „Man muss abwarten und schauen, was passiert", sagte der 34-Jährige in einem Interview mit dem britischen Sender BBC. John Lennons Sohn Sean und George Harrisons Sohn Dhani könnten sich das Ganze seiner Ansicht nach vorstellen - Ringo Starrs Sohn Zak Starkey allerdings weniger. Dafür könnte Starrs Sohn Jason einspringen, der ebenfalls Schlagzeuger ist. James McCartney startet in diesen Tagen eine Konzerttour. Auftakt sollte am Dienstag im Cavern Club in Liverpool sein - dem Ort, von dem aus sein Vater und die anderen drei Beatles in den 1960er Jahren ihre Weltkarriere starteten. Sein Vater habe ihn bei der Produktion seiner beiden Alben sehr unterstützt, erklärte der Brite. Er habe sich den Cavern Club für den Tourneestart ausgesucht, weil er das Erbe der Beatles lieber „annehmen" als "davor weglaufen" wolle. Schon von Kindheit an habe er Musiker werden wollen, erklärte McCartney. „Ich habe davon geträumt, besser als die Beatles zu sein. Ich bin nicht sicher, ob ich das schaffe. Wenn überhaupt, dann möchte ich auf derselben Stufe stehen wie die Beatles - aber selbst das ist ziemlich schwierig." Vergleiche zwischen ihm und seinem Vater machten ihm nichts aus: "Ich finde das toll, es ist eine Ehre. Ich glaube nicht wirklich, dass ich so gut bin wie die Beatles oder mein Vater, aber sie haben mich definitiv beeinflusst." Sein berühmter Name sei eher Segen als Fluch. „Es ist manchmal schwer, auf eigenen Beinen zu stehen, aber der Name hilft einem eher." © dpa |
Pop_News_23.03.12 Lebenswerk-ECHO 2012 für Wolfgang Niedecken | | |  |
Der ECHO für das Lebenswerk geht 2012 an Wolfgang Niedecken. Das gaben die Ausrichter vom Bundesverband Musikindustrie am 21. März im Vorfeld der Verleihung des deutschen Musikpreises bekannt. BAP-Chef Niedecken feierte am 30. März 2011 seinen 60. Geburtstag, zudem beging die Kölner Formation ebenfalls im vergangenen Jahr ihr 35. Jubiläum. Im November 2011 aber setzte ein Schlaganfall den BAP-Sänger vorübergehend außer Gefecht. Die damals verschobenen Tourneetermine will der EMI-Künstler ab Anfang Mai nachholen. „Kaum ein deutscher Rockmusiker hat seine eigene Geschichte in seinen Songs über mehr als drei Jahrzehnte so persönlich und so erfolgreich erzählt wie Wolfgang Niedecken", würdigt Dr. Florian Drücke als Geschäftsführer des Bundesverbands Musikindustrie den Preisträger. „Er spricht vielen Menschen in Deutschland aus der Seele. Kölsch ist seine Sprache, die Stadt Köln eine seiner zentralen Inspirationsquellen - und diese Bodenständigkeit gibt ihm die kreative Kraft, weit über den Tellerrand zu schauen und als Künstler immer wieder neue musikalische Welten für sich und sein Publikum zu erschließen." © Foto: Tina Niedecken |
Pop_News_12.02.12 Tragisches Ende einer Pop-IkoneUS-Popdiva Whitney Houston starb am gestrigen Samstag im Alter von nur 48 Jahren in Hollywood. Sie war einer der größten Musikstars der achtziger und neunziger Jahre. Während ihrer Karriere verkaufte Houston weltweit mehr als 140 Millionen Tonträger. Wie amerikanische Medien in der Nacht zum Sonntag berichteten, sei die Leiche am Samstag, den 11. Februar im Beverly Hilton Hotel gefunden worden. Eine Todesursache war zunächst noch nicht bekannt. "Wir haben keinen Hinweis auf eine Straftat von außen. Wir untersuchen noch, aber offenkundige Hinweise auf Gewalteinwirkung gibt es nicht", sagte Mark Rosen von der Polizei in Beverly Hills. Die 48-Jährige war trotz Wiederbelebungsversuchen in ihrem Hotelzimmer gestorben. "Die herbeigerufenen Notärzte haben alles versucht, aber sie konnten nichts mehr tun", sagte Rosen. "Frau Houston wurde um 15.55 Uhr für tot erklärt." Demnach starb die Sängerin kurz vor ein Uhr nachts deutscher Zeit. - © Foto: dpa |
Pop_News_10.02.12 Karrierehoch für altgedienten SongpoetenLeonard Cohen ist mit seinem neuen Album ‘Old Ideas‘ erfolgreicher denn je, wie Sony Music Entertainment International dokumentiert: So ging das erste Studioalbum des kanadischen Songwriter-Großmeisters seit 2004 in acht Ländern auf Platz eins: in Belgien, den Niederlanden, Norwegen, Finnland, Polen, Tschechien, Ungarn und Neuseeland. Platz zwei eroberte der 77-Jährige in Österreich, der Schweiz, Schweden, Irland und in Großbritannien, wo er seinen persönlichen Rekord von 1969 eingestellt hat, als er mit ‘Songs From A Room‘ ebenfalls Position zwei einnahm. In den USA steht Cohen mit dem neuen Werk zum allerersten Mal in seiner Laufbahn auf Rang drei der Longplay-Charts. In Deutschland stieg er auf den vierten Rang ein. Für den Songpoeten die höchste Notierung, die er hierzulande jemals mit einem regulären Studioalbum landen konnte. - © Foto: Yann Orhan |
Pop_News_27.01.12 Rhythm & Blues-Legende Etta James ist tot | | |  |
Die Rhythm & Blues-Sängerin Etta James starb nach Angaben des Senders CNN letzten Freitag in einem Krankenhaus in Riverside bei Los Angeles an Blutkrebs. Am Mittwoch wäre sie 74 Jahre alt geworden. James' größter Erfolg war der Titel ‘At Last‘ von 1961. Hans Zimmer verwendete den Song für den Soundtrack des Oscar-Erfolgs ‘Rain Man‘. Dutzende Male wurde das Lied nachgesungen, am erfolgreichsten vor zehn Jahren von Celine Dion. ‘At Last‘ ist nicht nur ein Klassiker auf amerikanischen Hochzeiten. Auch Barack und Michelle Obama tanzten vor drei Jahren auf den Bällen zur Amtseinführung des neuen US-Präsidenten ihren ersten Tanz zu Etta James. Jamesetta Hawkins, so ihr richtiger Name, wurde als junges Mädchen von Johnny Otis entdeckt. Der R’n’B Musiker riet ihr, aus den beiden Hälften ihres Vornamens ein Künstlerpseudonym zu machen und verhalf ihr zu ersten Verträgen. Doch erfolgreich wurde sie erst in den sechziger Jahren. Im Film ‘Cadillac Records‘ von 2009 wurde sie von Beyoncé Knowles gespielt. James starb nur drei Tage nach ihrem Entdecker Johnny Otis (90). - © Foto: dpa |
Pop_News_13.01.12 Shirley Bassey - Die Stimme der James-Bond-Filme wird 75 | | |  |
Die Pop-Diva sang beim Amtsantritt von JFK als US-Präsident. Berühmt aber wurde Shirley Bassey durch ihre Lieder für drei James-Bond-Filme. Im Zeitalter des schnelllebigen Erfolgs und der musikalischen Eintagsfliegen kann Pop-Diva Shirley Bassey (‘Big Spender‘) auf eine mehr als fünf Jahrzehnte umspannende Karriere zurückblicken. Auch bei der britischen Königin Elizabeth II. blieb Basseys herausragende Laufbahn nicht unbemerkt, so dass sie die Sängerin zur Jahrtausendwende mit dem Titel „Dame“ für ihre Entertainment-Dienste ehrte. Am 8. Januar wurde Bassey 75. Ihr Name, der schon in den späten 50er-Jahren die Schlagzeilen zierte, ist auch heute noch häufig in den Medien. Erst im Herbst 2011 flimmerte die Grande Dame über die britischen Bildschirme, als die BBC einen biografischen Film über die ersten 30 Jahre in Basseys Leben ausstrahlte. Das Biopic zeigte ihre Wandlung vom armen Mädchen mit Migrationshintergrund hin zur weltberühmten Diva, die zumeist in glamourösen Roben die Bühne beherrscht. Dass Ruhm und finanzieller Erfolg jedoch nicht gleichbedeutend mit einem erfüllten Privatleben sind, bekam Bassey in den 80ern zu spüren. Die gescheiterte zweite Ehe und der Selbstmord ihrer Tochter Samantha stürzten die sonst so beschwingte Entertainerin in eine tiefe Krise und ließen sie einige Jahre lang aus dem Rampenlicht verschwinden. Gegen Ende des Jahrtausends meldete Bassey sich jedoch im großen Stil zurück. Heute lebt Bassey, für die auch Udo Jürgens komponierte, in Monte Carlo. Dort ist es für sie vermutlich einfacher, sich ins Privatleben zurückzuziehen. Ein kompletter Rückzug ins Private scheint mit Blick auf Basseys über 50-jährige Bühnenkarriere jedoch auch in naher Zukunft unwahrscheinlich. - © Foto: dpa |
Pop_News_09.12.11 Michael Bublé stürmt die Charts | | |  |
Michael Bublé beherrscht mit seinem Album ‘Christmas‘ die US-Charts nach Belieben. In der aktuellen Erhebungswoche steigerte der Kanadier seine Verkaufszahl in den Vereinigten Staaten gegenüber der Vorwoche um 29 Prozent auf 293.000 Einheiten und behauptet damit mit klarem Abstand seine Führungsposition, die er in der letzten Woche noch mit hauchdünnem Vorsprung errungen hatte. Insgesamt hat er mit seiner Weihnachtslieder-Kollektion bereits 1,03 Millionen US-Käufer gefunden. ‘Christmas‘ ist das 5. Studioalbum des kanadischen Megastars. 16 Weihnachtshits im typischen Buble-Style, die die Winterzeit zu einem musikalischen Highlight werden lassen. Dass für Buble Weihnachten etwas ganz Besonderes ist, zeigt sich in der homogenen Zusammenstellung und der Produktion der neuen Veröffentlichung: Von Klassikern wie ‘White Christmas‘ (im Duett gesungen mit Shania Twain), ‘Jingle Bells‘ (mit dem britischen Chartstürmer-Trio The Puppini Sisters), ‘Santa Claus Is Coming To Town‘ und ‘Winter Wonderland‘ bis hin zu bekannten Weihnachts-Hits wie ‘All I Want For Christmas Is You‘ und ‘Feliz Navidad‘. - © Foto: Warner Music |
Pop_News_02.12.11 Peter Maffay beendet Zusammenarbeit mit Bushido | | |  |
Die noch junge Zusammenarbeit von Peter Maffay mit Bushido und Sido ist bereits wieder zu Ende. Wegen der "Entwicklung der letzten Tage" nach der umstrittenen Bambi-Verleihung führt Maffay die Kooperation mit den beiden HipHop-Künstlern nicht fort. Peter Maffay hatte zusammen mit Bushido und Sido auf deren aktuellem Album ‘23‘ den Tabaluga-Song ‘Erwachsen sein‘ aufgenommen. Anschließend hielt Maffay am 10. November 2011 die Laudatio auf Bushido, der bei der Verleihung der Bambi-Preise mit einem Integrations-Bambi geehrt wurde. Zwar habe Bushido im Zusammenhang mit dem Bambi eigene Fehler aus der Vergangenheit eingeräumt und eine Neuorientierung in Aussicht gestellt, lässt Maffays Presse-Agentur wissen. Das hat aber anscheinend nicht gereicht, denn nun teilt Maffay mit: "Die Entwicklung der letzten Tage, die Positionierung und die Argumentation von Bushido und Sido in der Öffentlichkeit zwingt mich, aus dem gemeinsamen Projekt 'Erwachsen sein' auszusteigen." Diesen Schritt sei er sich selbst, seinen Freunden, seinen Partnern und Fans schuldig. "Die erhoffte Synergie ist leider nicht eingetreten. Obwohl sich Bushido mehrfach von diskriminierenden, Gewalt verherrlichenden Inhalten distanziert hat, sind die Songs und Videos von ihm weiter im Umlauf und er hat bisher die Konsequenz vermissen lassen, diese vom Markt zu nehmen." Zudem fehle bis jetzt eine konkrete Aussage, auch in Zukunft auf Veröffentlichungen dieser Art zu verzichten, mahnt Maffay an: "Damit entfällt für mich die Grundlage unserer Zusammenarbeit. Trotzdem wünsche ich Bushido und Sido für die Zukunft alles Gute." - © Foto: Sony Music |
Pop_News_11.11.11 Arzt von Michael Jackson wird schuldig gesprochenNach einem sechswöchigen Prozess hat ein Geschworenengericht in Los Angeles den Arzt Conrad Murray der fahrlässigen Tötung im Fall von Michael Jackson schuldig gesprochen. Der einstige Leibarzt des US-Superstars soll den Tod des selbsternannten "King of Pop" durch die Gabe einer Überdosis des Schlafmittels Propofol mitverschuldet haben. Das Strafmaß soll nun am 29. November verkündet werden. Murray bleibt bis dahin inhaftiert, eine Freilassung auf Kaution wurde ihm verweigert. Dem 58 Jahre alten Arzt drohen bis zu vier Jahre Haft und der Entzug seiner Zulassung, aber auch eine Bewährungsstrafe ist möglich. In den sechs Prozesswochen waren zuvor die letzten Stunden vor dem Tod von Michael Jackson noch einmal durchleuchtet worden. Der medikamentensüchtige Popstar war offenbar den Belastungen nicht gewachsen, die eine geplante Konzertreihe mit sich brachte. Michael Jackson verstarb am 25. Juni 2009. - © Foto: Sony Music |
Pop_News_30.09.11 Ehrenpreis für Sir Cliff Richard | | |  |
Circa 1.000 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Medien und Gesellschaft werden erwartet, wenn am 4. November in Düsseldorf zum vierten Mal der Deutsche Nachhaltigkeitspreis vergeben wird. Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis ist eine Initiative der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung, dem Rat für Nachhaltige Entwicklung, Wirtschaftsverbänden, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Forschungseinrichtungen. Neben besonders nachhaltig agierenden Unternehmen wird mit Sir Cliff Richard auch in diesem Jahr eine Persönlichkeit ausgezeichnet, die seit mehr als fünfzig Jahren ihre Popularität und finanzielle Mittel für eine Vielzahl wohltätiger Organisationen einsetzt. Sir Cliff Richard unterstützt inzwischen über einhundert Charities und wurde für diesen Einsatz als erster Pop-Künstler von Queen Elisabeth II in den Adelsstand erhoben. Zusätzlich wird er nach der Preisverleihung als musikalisches Highlight mit seiner Band auftreten. Am 7. Oktober erscheint Sir Cliff Richards neues Album ‘Soulicious – The Soul Album‘, auf dem er zusammen mit zehn Soullegenden (u.a. Percy Sledge, Billy Paul, Dennis Edwards & The Tempations Review und Freda Payne) neue Soul-Duette eingespielt hat. Produziert wurde das Album von dem berühmten Motown-Songschreiber Lamont Dozier (vom Autorenteam Holland-Dozier-Holland) und von Ashford & Simpson. - © Foto: Nicky Johnston |
Pop_News_23.09.11 R.E.M. geben Trennung bekannt | | |  |
Sie haben mit Unterbrechungen über 30 Jahre lang gerockt! Jetzt hat die amerikanische Band R.E.M. um Frontmann Michael Stipe (51) ihre Trennung bekannt gegeben. Ihre offizielle Website war am Mittwochabend kurzzeitig zusammengebrochen, nachdem die Nachricht von der Auflösung der Band die Runde machte. Wenig später konnte man dann doch auf der Homepage lesen, wie sich die Rock-Legenden Michael Stipe, Peter Buck (Gitarist) and Mike Mills (Bassist) von ihren Fans verabschieden: „An unsere Fans und Freunde: Als R.E.M. und als lebenslange Freunde und Komplizen haben wir uns entschieden, uns als Band zu verabschieden. Allen, die jemals von unserer Musik berührt wurden, danken wir aus tiefstem Herzen fürs Zuhören.“ Warum das Trio nach 31 Jahren die Gitarren an den Nagel hängt, erklärt Frontsänger Michael Stipe so: „Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht. Alle Dinge müssen irgendwann enden. Und wir wollten es auf unsere Weise beenden.“ Als R.E.M. am 5. April 1980 ihr erstes Konzert in der Kirche ihrer Heimatstadt in Athens (Georgia), geben, hörte die Band noch auf den Namen „Twisted Kites“ und Sänger Michael Stipe war als Kunststudent an der Universität von Georgia eingeschrieben. Zu den größten Hits der Gruppe gehören ‘Losing My Religion‘, ‘Everybody Hurts‘ und ‘Man On The Moon‘. R.E.M. in Zahlen: Insgesamt 15 Studioalben, zahlreiche Grammys und MTV Musik Awards. 2007 wurden die Alternative-Rocker außerdem in die „Rock & Roll Hall of Fame“ aufgenommen. – © Foto: Anton Corbijn |
Pop_News_16.09.11 Patti Smith erhält den Polar Prize | | |  |
Rockpoetin Patti Smith und das Kronos-Streichquartett aus den USA haben am Dienstag in Stockholm den Polar-Musikpreis erhalten. Die Auszeichnung wird seit 1992 an je einen Preisträger aus der Sparte "Unterhaltungsmusik" und aus der "ernsten Musik" vergeben. Der Preis ist mit insgesamt zwei Millionen Kronen (258'420 Franken) dotiert. Smith nahm die Auszeichnung aus der Hand von Schwedens König Carl XVI. Gustaf entgegen (Foto). In der Begründung der Jury hiess es, sie habe gezeigt, "wie viel Rock' n' Roll in der Poesie steckt und wie viel Poesie im Rock' n' Roll". Das seit über 40 Jahren zusammenspielende experimentelle Kronos-Streichquartett aus San Francisco würdigten die Juroren als "Revolutionäre" der Kammermusik. Die vier Musiker hätten das Potenzial von Streichquartetten so erweitert, dass es jetzt Mozart und Beethoven sowie Avantgarde-Rock und Musik aus allen Teilen der Welt umfasse. Frühere Preisträger des Polarpreises sind unter anderem Paul McCartney, Bob Dylan und Bruce Springsteen aus der an Rock orientierten Musik und Pierre Boulez und Isaac Stern aus der klassisch orientierten Musik. – © Foto: dpa |
Pop_News_26.08.11 Rosenstolz bekommen Bundesverdienstkreuz | | |  |
Noch bevor Universal Music nach einer Pause von drei Jahren am 23. September das Comebackalbum von Rosenstolz unter dem programmatischen Titel "Wir sind am Leben" veröffentlicht, steht für Peter Plate und AnNa R. eine besondere Ehrung an: Am 31. August bekommen beide für ihre Bemühungen im Kampf gegen Aids das Bundesverdienstkreuz. Schon vorab berichtet Rosenstolz-Sänger Peter Plate in der am 25. August erscheinenden Ausgabe des Magazins "stern" über seinen Zusammenbruch und die damit verbundene Zwangspause der Berliner Band: "Ich war in der schwersten Krise meines Lebens", wieder zu komponieren "hat mich gerettet". Im Januar 2009 hatte Plate bei einem Konzert in Hamburg einen Schwächeanfall erlitten. Später stellten Ärzte ein Burnout-Syndrom fest. Mit der "Bist du dabei"-Tour hatten Rosenstolz zwischen November 2008 und Januar 2009 ihre mit 300.000 Besuchern bisher größte Tournee gespielt. Sängerin AnNa R. erklärt denn auch den Grund für den Zusammenbruch ihres Bandpartners: "Wir haben einfach zu spät die Notbremse gezogen. Wir waren unendlich müde." Umso größer sei nun die Freude, "dass Rosenstolz jetzt mit einem so phantastischen Album wieder da sind", so ein Sprecher von Universal Music. – © Foto: Ferran Casanova |
Pop_News_29.07.11 Topseller: Alben von Amy WinehouseBinnen drei Tagen nach dem Tod von Amy Winehouse am 23. Juli wurden in den USA insgesamt 69.000 Alben und 141.000 Einzeltracks der Künstlerin verkauft. Beim US-Branchemagazin "Billboard" rechnet man damit, dass bis Ende der laufenden Charts-Erhebungswoche weitere 65.000 Alben und 250.000 Tracks abgesetzt werden. Ein Großteil dieser Verkaufsvorgänge spielte sich digital ab. So wurden in den ersten 36 Stunden bis zum Ende der Chartserhebung in der Sonntagnacht, lediglich 1000 CDs verkauft, In dieser Woche orderte der US-Handel Insiderquellen zufolge 60.000 CDs beim Universal-Vertrieb, der sich derzeit bemühe, dem nachzukommen. Rechnet man die Verkäufe nach ihrem Tod mit den bisherigen Absatzzahlen zusammen, so ergibt sich, dass Universal in den USA insgesamt 2,65 Millionen Winehouse-Alben verkauft hat - davon macht allein ‘Back To Black‘ 2,3 Millionen aus. – © Foto: Universal |
Pop_News_27.05.11 Annette Humpe erhält Paul-Lincke-Ring | | |  |
Bürgermeisterin Gudrun Pfeiffer wies in ihrer Festrede im Kurhaus von Goslar-Hahnenklee darauf hin, dass die jüngst mit einem ECHO für ihr Lebenswerk geehrte Künstlerin Annette Humpe (Foto, rechts) zu den bedeutendsten und auch stilbildenden Vertreterinnen der Neuen Deutschen Welle gehörte. Ihre Hits ‘Blaue Augen‘ und ‘Berlin‘ seien die ersten Lieder dieses Stils gewesen, die in die Popgeschichte eingegangen seien und das Lebensgefühl der 80er Jahre eingefangen hätten. Die Auszeichnung sei eine große Ehre für sie, sagte Humpe in ihren Dankesworten. "Ich höre seit meiner Kindheit die Lieder von Paul Lincke", so Humpe. Ihr musikalischer Partner Adel Tawil von der Formation Ich + Ich gratulierte Humpe mit dem Song ‘So soll es bleiben‘. Dr. Rainer Moritz, Leiter des Literaturhauses Hamburg, würdigte Humpe in seiner Laudatio als "eine der besten Textdichterinnen ihrer Zunft". Sie verfüge über enormen Sprachwitz und die Fähigkeit, Ernst und Komik in einem Atemzug, in einem Refrain zu mischen. Auch verstehe sie es, Klischees zu meiden und höchst Persönliches zu formulieren, dass die Hörer meinen, es gehe um sie selbst“, so Moritz. Der Paul-Lincke-Ring wird seit 1955 alle zwei Jahre von der Stadt Goslar zum Gedächtnis an den Komponisten Paul Lincke verliehen, der mit Liedern wie ‘Berliner Luft‘ erfolgreich war. Der in Berlin geborene Lincke verbrachte seinen Lebensabend in Goslar-Hahnenklee, wo er 1946 auf dem Waldfriedhof seine letzte Ruhestätte fand. – © Foto: dpa |
Pop_News_06.05.11 Simply Red sagen “Bye Bye”Über 50 Millionen weltweit verkaufte Alben, über 30 UK-Top-40-Hits und 1100 Konzerte - die Bilanz aus 25 Jahren Simply Red kann sich sehen lassen. Im Dezember 2010 gab die Band um Mick Hucknall in der Londoner 02 Arena ihr allerletztes Konzert. EMI Music Germany würdigt die Farewell-Tour von Simply Red am 13. Mai mit der Veröffentlichung eines Konzerts in Sidney vom 13. Oktober 2010. ‘Simply Red – Farewell: Live In Concert At Sydney Opera‘ erscheint bei Capitol auf DVD und Blu-ray sowie als CD/DVD-Kombo und CD. DVD und Blu-ray enthalten dabei neben dem Konzertmitschnitt mit 20 Hits noch ein Interview mit Mick Hucknall. – © Foto: EMI Music |
Pop_News_15.04.11 Lindenberg spielt "MTV Unplugged"-Shows | | |  |
Am 3. Juni spielt Udo Lindenberg in der Hamburger Kulturfabrik Kampnagel eine Akustik-Show mit prominenten Gästen für "MTV Unplugged". Die Tickets dafür zum Preis von 99 Euro gingen bei einem exklusiven Vorverkauf am 10. April im Hamburger Atlantic Hotel, dem Wohnsitz des Panikrockers, weg. Zuvor spielt Lindenberg ebenfalls auf Kampnagel zwei "Warm Up Shows" und eine öffentliche Generalprobe. Die ist am 2. Juni ebenfalls bereits ausverkauft. Und für die Warm Up Shows am 30. und 31. Mai sind die nach Lindenbergs letztem Erfolgsalbum benannten ‘Stark wie zwei‘ -Tickets für zwei Personen in der ersten Reihe für 200 Euro (plus Versand) inklusive eines "Überraschungspakets" auch vergriffen. Parallel zur TV-Ausstrahlung soll der Mitschnitt vom 3. Juni im September bei Starwatch/Warner Music auf CD, DVD und Blu-ray erscheinen. – © Foto: dpa Termine in Hamburg, Kampnagel: 30.05.2011 Warm-Up-Show 31.05.2011 Warm-Up-Show 02.06.2011 MTV Unplugged Generalprobe (ausverkauft) 03.06.2011 MTV Unplugged Live-Aufzeichnung (ausverkauft) |
Pop_News_18.03.11 Bob Dylan darf in China auftretenUS-Sänger Bob Dylan darf in Peking auftreten. Das chinesische Kulturministerium veröffentlichte eine entsprechende Mitteilung auf seiner Webseite. Demnach kann der Meister der Protestmusik zwischen dem 30. März und dem 12. April in der chinesischen Hauptstadt seine Lieder zum Besten geben. Dylans im vergangenen Jahr geplante Konzerte in Peking in Shanghai waren abgesagt worden. Das Dylan-Fanmagazin "ISIS" berichtete auf seiner Webseite, dass am 6. April in Peking und am 8. April in Shanghai Auftritte des Altstars geplant seien. Auf Dylans offizieller eigener Webseite werden die Tourdaten jedoch nicht aufgeführt. Ob Dylan auch in Shanghai auftreten darf, gab das Kultusministerium zunächst nicht bekannt. Foto: – © Foto: AP |
Pop_News_11.03.11 Wise Guys wechseln zu Universal | | |  |
Die A-Cappella-Band Wise Guys, die bislang bei der Firma Pavement unter Vertrag stand, wechselt zu Universal Music. Damit sichert sich der Major eine Band, die auf vier Top-10-Platzierungen zurückblicken kann und bereits zwei Gold-Ehrungen geholt hat. Der Vertrag wurde am 4. März in der Heimatstadt der Wise Guys, in Hürth, besiegelt. "Ich glaube, dass es höchste Zeit ist, dass die Wise Guys einem noch breiteren Publikum vorgestellt werden", findet Jochen Schuster, Label Head Universal Music Domestic Pop. Texte und Musik der Formation seien in Deutschland einzigartig. "Sie sind eine hervorragende Liveband und bringen somit alles mit, um noch größer zu werden als sie es bereits sind", fasst er zusammen. Tom Bohne, Senior Vice President Universal Music, hält die Wise Guys für den Act in Deutschland, bei dem die Korrelation zwischen Verkäufen und Bekanntheitsgrad mit am unausgeprägtesten sei. "Wir sind uns sicher, dass es uns gelingen wird, ihre sensationelle Musik und ihr Können den Menschen noch viel näher zu bringen, ihren Bekanntheitsgrad massiv zu steigern und somit hoffentlich dazu beizutragen, dass Sie dementsprechend verdiente Erfolge feiern werden. – © Foto: dpa |
Pop_News_07.02.11 Gary Moore gestorbenIm Alter von 58 Jahren ist Gary Moore am 6. Februar in einem Hotel im spanischen Estepona verstorben, wo der nordirische Gitarrist, Sänger und Songwriter Urlaub machte. Zur Todesursache gibt es bislang noch keine Angaben. Moore wurde am 4. April 1952 in Belfast in Nordirland geboren. Zusammen mit dem späteren Thin-Lizzy-Frontmann Phil Lynott spielte er 1969 in der irischen Band Skid Row. Danach nahm er 1973 ein Soloalbum auf, bevor er in den 70er Jahren für Bands wie Colosseum II und mehrmals auch bei Thin Lizzy Gitarre spielte. So ist er etwa auf dem Album ‘Black Rose‘ von Thin Lizzy zu hören. In den 80er Jahren wurde Gary Moore auch als Solist erfolgreich. Noch erfolgreicher war seine Hinwendung zum Blues, die 1990 mit der CD ‘Still Got The Blues‘ begann. Auch war der Gitarrist und Sänger regelmäßig live unterwegs. In Deutschland trat Moore zuletzt 2009 auf. – © Foto dpa |
Pop_News_21.01.11 Grönemeyer meldet sich zurück | | |  |
"Schiffsverkehr", die erste Single zum anstehenden neuen, gleichnamigen Album des nach EMI-Angaben mit bislang mehr als 19 Millionen verkauften Tonträgern und DVDs erfolgreichsten deutschen Musikers, soll ab dem 4. Februar als physisches Produkt und als Download erhältlich sein. Das 13. Studioalbum von Herbert Grönemeyer bringt EMI dann am 18. März in den Handel. Grönemeyer produzierte das Werk gemeinsam mit seinem langjährigen Co-Produzenten Alex Silva. An den Aufnahmen zur Single "Schiffsverkehr" wirkten zudem Michael Ilbert und David Hefti mit, die Abmischung des Songs übernahm der New Yorker Michael H. Brauer. Erst kürzlich hatte Grönemeyer betont, seinem langjährigen Plattenfirmenpartner EMI die Treue halten zu wollen: "Die deutsche EMI und ich - wir gehören einfach zusammen. Sie haben mich genommen, als Intercord mich damals gefeuert hatte. Und ich vergesse nicht, wenn man mir in einer schweren Zeit geholfen hat. Jetzt geht EMI durch eine schwere Zeit, da werde ich nicht wegrennen." Eine geplante Stadiontournee führt Herbert Grönemeyer dann ab Ende Mai durch Deutschland und die Schweiz. – © Foto Oliver Mark / EMI Music Ltd. Tourtermine 31.05.11 Rostock, IGA Park 01.06.11 Hamburg, Imtech Arena 04.06.11 Hannover, AWD Arena 05.06.11 Berlin, Olympiastadion 07.06.11 Gelsenkirchen, Veltins-Arena 08.06.11 Düsseldorf, Esprit-Arena 11.06.11 Frankfurt, Commerzbank-Arena 13.06.11 Köln, RheinEnergieStadion 14.06.11 Stuttgart, Cannstatter Wasen 16.06.11 Leipzig, Red Bull Arena 18.06.11 A-Wien, Ernst-Happel-Stadion 19.06.11 A-Klagenfurt, Wörthersee Stadion 21.06.11 München, Olympiastadion 23.06.11 CH-Bern, Stade de Suisse |
Pop_News_07.01.11 EMI Music und Pink Floyd verlängernNach dem Ende eines Rechtsstreits, bei dem es vor allem um die Onlinevermarktung ging, haben EMI Music und Pink Floyd eine neue, weltweit gültige Partnerschaft geschlossen. In den nächsten fünf Jahren vermarktet und vertreibt der britische Major den Katalog der einflussreichen Band. Von ihren 14 Studio- und 3 Livealben konnte EMI bislang insgesamt 200 Millionen Alben verkaufen. „Ich weiß, dass ich für jeden bei EMI spreche, wenn ich sage, dass es ein Privileg ist, auch weiterhin mit Pink Floyd arbeiten zu können", erklärt Roger C. Faxon, CEO der EMI Group. „Wir freuen uns darauf, ihnen weiter dabei helfen zu können, mit ihrem beeindruckenden Werk alte und neue Fans zu erreichen." – © Foto EMI Music |
Pop_News_22.12.10 Abbey Road unter Denkmalschutz | | |  |
Nachdem die britische Kulturministerin Margaret Hodge die Abbey Road-Studios bereits im Februar unter Denkmalschutz stellte, folgt nun auch der berühmte Zebrastreifen. Bekannt geworden durch das Cover des Beatles-Albums ‘Abbey Road‘, wurde der Zebrastreifen nun als "Grade II"-Denkmal eingestuft: Er steht somit auf der gleichen Ebene wie die Tonstudios, die ebenfalls die Denkmalschutzstufe "Grade II" erhielten. Als EMI Anfang 2010 verkündete, dass sie sich von den Studios trennen wollten, sorgte das für einen großen öffentlichen Aufruhr. Unter anderem machten sich Andrew Lloyd Webber und Sir Paul McCartney für den Erhalt der historischen Tonstudios stark, schließlich hielt auch EMI an Abbey Road fest. Paul McCartney ist stolz auf den Status "seines" Zebrastreifen. Nach eigenen Angaben war 2010 ein gutes Jahr für ihn und die Beatles. Als er hörte, dass der Zebrastreifen unter Denkmalschutz gestellt werde, war das für ihn das "i-Tüppfelchen" dieses Jahres, sagte er laut Medienberichten. – Foto: EMI Music |
Pop_News_13.12.10 Bangen um die "Queen Of Soul": Aretha Franklin an Krebs erkrankt | | |  |
Aretha Franklin leidet Medienberichten zufolge unter einem gefährlichen Tumor. Die 68-Jährige Soul-Legende, die vergangene Woche operiert worden war, sei an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt, berichtete die Zeitung Detroit News. Bereits kurz nach dem Eingriff hatte der Politiker und Pastor Jesse Jackson, ein enger Familienfreund, gesagt, Franklin erhole sich und sei gut gelaunt. „Es geht ihr gut und sie ist sehr zuversichtlich. Sie ist eine Frau mit einem festen Glauben", sagte er. Jackson hatte sich in den achtziger Jahren als erster Afroamerikaner zweimal um das Amt des Präsidenten der USA beworben. Aretha Franklin, die bereits Anfang November mehrere Tage im Krankenhaus war, hatte kürzlich aus gesundheitlichen Gründen all ihre Konzerte bis Mai nächsten Jahres abgesagt. Für die Soul-Diva war es kein gutes Jahr: Ende September war ihr Sohn Eddie überfallen worden. Der 52-Jährige wurde mit einer Notoperation gerettet. Die Nachricht von Franklins Erkrankung ist für Millionen Musikliebhaber ein Schock, zumal es sich bei Bauchspeicheldrüsenkrebs um eine besonders heimtückische Form des Krebses handelt. Etwa 95 Prozent der an dieser Krebsart Erkrankten sterben innerhalb von fünf Jahren nach der Diagnose. Schauspieler und Frauenschwarm Patrick Swayze war im September 2009 an einem derartigen Tumor gestorben. Aretha Franklin ist eine der erfolgreichsten Sängerinnen aller Zeiten. Das US-Magazin Rolling Stone kürte die 20-fache Grammy-Gewinnerin zur Nummer eins der "Besten Sänger aller Zeiten". Der Durchbruch gelang Franklin 1967 mit ihrer ersten Single ‘I Never Loved A Man (The Way I Love You)‘, im selben Jahr folgte der von Otis Redding komponierte Titel ‘Respect‘. 2009 trat Franklin zur Amtseinführung des US-Präsidenten Barack Obama vor fast zwei Millionen Menschen auf den Stufen des Capitol auf. – Foto © William Morris Agency |
Pop_News_05.11.10 2011 neues Album von YES Die einflussreiche Band YES hat einen Vertrag beim italienischen Label Frontiers Records unterschrieben, das in Deutschland von Soulfood vertrieben wird. Das erste Studioalbum nach knapp zehn Jahren soll im Sommer 2011 erscheinen. Bislang haben YES 33 Millionen Alben verkauft. Die aktuelle Besetzung der Band besteht aus den Gründungsmitglied und Bassist Chris Squire, den beiden langjährigen Mitgliedern Steve Howe (Gitarre) und Alan White (Schlagzeug) sowie dem Keyboarder Oliver Wakeman, einem Sohn des YES-Tastenspielers Rick Wakeman, und Benoit David, der den gesundheitlich angeschlagenen Sänger Jon Anderson ersetzt hat. – Foto: Frontiers Records |
Pop_News_29.10.10 "Lichtblicke" von Schiller | | |  |
Im Januar und Februar 2011 geht Schiller auf eine Tour, die unter dem Motto "Klangwelten - Elektronik pur" steht. Als Veranstalter der Konzertreise, die den Künstler durch knapp 30 Städte in Deutschland, Österreich und der Schweiz führt, fungiert wieder Schillers eigene Firma Sleepingroom. Auf dem Sleepingroom-Label erscheint bei Universal am 26. November zudem ‘Lichtblick‘. Die Veröffentlichung bietet zwei DVDs mit einem Konzertmitschnitt aus der Hamburger O2 Arena und Dokumentarmaterial sowie eine Audio-CD mit neun neuen Stücke. Erstmals veröffentlich Schiller mit ‘Atemlos Live‘ auch eine Blu-ray Disc. „‘Lichtblick' ist für mich noch einmal ein wundervolles Dokument unserer Arbeit der letzten zwei Jahre", erklärt Christopher von Deylen alias Schiller. „Ob es aber noch einmal so eine Box geben wird, vermag ich zu diesem Zeitpunkt nicht zu sagen. Ich gehe gerne neue Wege und probiere neue Dinge aus. Die kommende 'Elektronik Pur Klangwelten'-Tour ist ein schöner Anfang, auf den ich mich sehr freue." - Foto: Philipp Glasser/Universal Music Konzert-Termine: 11.01.11 Potsdam, Nikolaisaal 12.01.11 Berlin, Admiralspalast 13.01.11 Halle, Steintor 14.01.11 Rostock, Stadthalle 15.01.11 Neubrandenburg, Konzertkirche 16.01.11 Bochum, Jahrhunderthalle/Halle3 17.01.11 Hamburg, Fliegende Bauten 18.01.11 Dresden, Kulturpalast 19.01.11 Cottbus, Stadthalle 21.01.11 Osnabrück, Osnabrück Halle Europa Saal 22.01.11 Offenbach, Capitol 23.01.11 Freiburg, Konzerthaus 24.01.11 CH-Zürich, Neues Theater Spirgarten 25.01.11 Stuttgart, Theaterhaus 26.01.11 Schwäbisch Gemünd, CCS 27.01.11 Ulm, Roxy 28.01.11 Nürnberg, Meistersinger Saal 29.01.11 A-Wien, Gasometer 30.01.11 München, Herkulessaal 01.02.11 Karlsruhe, Konzerthaus 02.02.11 Wickrath/MG, Kunstwerk 03.02.11 Bergheim, Medio-Rhein-Erft Halle 04.02.11 Alsdorf b.Aachen, Stadthalle 05.02.11 Siegburg, Rhein-Sieg-halle 06.02.11 Weimar, CCN Weimarhalle 07.02.11 Zwickau, Neue Welt 08.02.11 Bremerhaven, Stadthalle 09.02.11 Frankfurt/Oder, Messehalle 1 |
Pop_News_11.10.10 Solomon Burke gestorben | | |  |
Der amerikanische Soulsänger Solomon Burke ist am 10. Oktober im Alter von 70 Jahren nach einem Transatlantikflug in Amsterdam an einem Herzinfarkt gestorben. Der am 21. März 1940 in Philadelphia im US-Bundesstaat Pennsylvania geborene Sänger und Songwriter schrieb mit ‘Everybody Needs Somebody To Love‘ einen Welthit, den unter anderem die Rolling Stones und die Blues Brothers aufnahmen. Auch wenn er kommerziell nicht so erfolgreich war wie andere Künstler des Genres, gehörte er doch zu den prägenden Gestalten der Soulmusik. 1955 begann er seine Musiklaufbahn beim Label Apollo, von 1960 bis 1969 stand er bei Atlantic unter Vertrag, später unterschrieb er bei Bell Records und Chess. Zuletzt veröffentlichte er bei verschiedenen Kleinlabels. Obwohl er übergewichtig war, blieb er bis ins hohe Alter aktiv, ging auf Tournee und brachte immer wieder neue Alben auf den Markt. Neben seiner musikalischen Karriere war Burke zudem immer auch als Prediger aktiv und veröffentlichte zahlreiche Gospelalben. – Foto:dpa |
Pop_News_01.10.10 Rechte Partei darf nicht ‘Mamma Mia‘ spielen | | |  |
Die schwedische Popgruppe Abba hat sich erfolgreich gegen die missbräuchliche Verwendung ihres Hits ‘Mamma Mia‘ durch die rechtspopulistische Dänische Volkspartei (DPP) gewehrt. Ein Sprecher der Plattenfirma Universal sagte der Nachrichtenagentur AFP, die DPP habe in Anspielung auf ihre Vorsitzende Pia Kjaersgaard den Song in „Mamma Pia“ umgetauft und auf internen Parteitagen gespielt. „Abba untersagt den Gebrauch der Musik für jegliche politische Zwecke", sagte Olle Rönnbäck. Universal besitzt die Rechte an dem Song. Die Partei wurde aufgefordert, die Nutzung des Liedes sofort zu unterlassen und habe dem entsprochen. Die DPP gestand demnach ihr Fehlverhalten ein und entschuldigte sich dafür. Universal erklärte, damit sei die Angelegenheit erledigt. Der Song ‘Mamma Mia‘ gab 1999 auch einem Musical den Titel, welches sich aus bekannten Stücken des schwedischen Erfolgsquartetts zusammensetzt. 2008 wurde das Musical verfilmt. Die Hauptrollen spielten Meryl Streep und Pierce Brosnan. - Foto: Universal |
Pop_News_24.09.10 “Borat” spielt Freddie | | |  |
Bisher ist Sacha Baron Cohen eher mit derbem Klamauk als mit Charakterrollen aufgefallen. Trotzdem entschieden sich die Produzenten für ihn als Freddie Mercury – er stach sogar einen Hollywoodstar aus. Der 38-jährige Darsteller von ‘Borat‘ und ‘Brüno‘ wird den 1991 an Aids verstorbenen Queen-Sänger Freddie Mercury in einem Kinofilm über die Rockband verkörpern, der sich auf die Zeit bis zu ihrem umjubelten Live-Aid-Auftritt 1985 konzentrieren wird. Die Dreharbeiten sollen im nächsten Jahr beginnen, wie das Branchenblatt „Daily Variety“ online berichtete. Das Drehbuch schreibt Peter Morgan, der für seine Bücher zu den Filmen ‘Die Queen‘ und ‘Frost/Nixon‘ bereits zwei Oscar-Nominierungen eingeheimst hat. Queen-Gitarrist Brian May sagte im BBC-Interview, für viele Leute werde es vermutlich „ein Schock“ sein, dass Cohen Mercury spiele, die Entscheidung sei aber reiflich überlegt. Erste Gespräche hätten schon vor einigen Jahren mit Cohen und Drehbuchautor Morgan stattgefunden. Zunächst war Johnny Depp als Hauptdarsteller des Kinofilms im Gespräch. May und Queen-Schlagzeuger Roger Taylor werden für die Musik im Film verantwortlich sein. Neben Queen-Songs sollen dabei den Angaben zufolge auch Titel von Mercury als Solokünstler zu hören sein. Ansonsten wollten Taylor und er sich aus den Dreharbeiten aber „so weit wie möglich“ heraushalten, kündigte May an. – Foto: dpa |
Pop_News_31.08.10 Polar Music Prize für Björk und Ennio Morricone | | |  |
Am 30. August hat das Komitee des Polar Music Prize den italienischen Filmkomponisten Ennio Morricone und die isländische Popsängerin Björk mit dem schwedischen Musikpreis ausgezeichnet. König Carl XVI. Gustaf überreichte in Stockholm die mit umgerechnet jeweils 92.000 Euro dotierten Auszeichnungen. Zu den Gästen der im schwedischen Fernsehen übertragenen Gala zählten auch Königin Silvia und Kronprinzessin Victoria, die im Stockholmer Konserthuset unter anderem Liveauftritte von Robyn, Barbara Hendricks, Ane Brun and Wildbirds & Peacedrums sowie dem Stockholmer Philharmonieorchester unter Leitung von Hans Ek verfolgten. Die Jury würdigte Morricone für die Entwicklung einer „völlig neuen Form von Musik, die den Grundton für ein halbes Jahrzehnt Filmmusik vorgab und zahlreiche Pop-, Klassik- und Rockmusiker beeinflusste". Björk habe „trotz ihres relativ jungen Alters bereits dank ihrer persönlichen Musik und Texte, ihrer präzisen Arrangements und ihrer einzigartigen Stimme einen unauslöschlichen Eindruck in der Popmusik und der zeitgenössischen Kultur hinterlassen". – Foto: dpa |
Pop_News_20.08.10 Empfänger bekommt Lennon-Brief 34 Jahre zu spät | | |  |
Mit 34 Jahren Verspätung hat der britische Folksänger Steve Tilston einen Brief von John Lennon erhalten, der ihm die Angst vor Erfolg und Reichtum nehmen sollte. Wie der 60-Jährige erst jetzt britischen Medien enthüllte, reagierte Lennon 1971 wenige Monate nach dem Ende der Beatles auf ein Interview des damals 21-jährigen Sängers im Magazin "ZigZag", in dem Tilston von seinen Ängsten sprach, dass zu großer Erfolg sein Talent als Liederschreiber ruinieren könnte. Der Brief sei an die Adresse des inzwischen eingestellten Magazins geschickt worden, habe ihn aber niemals erreicht, sagte Tilston. Von seiner Existenz habe er erst vor fünf Jahren durch einen US-Sammler erfahren - 25 Jahre nach Lennons Ermordung. "Es ist so frustrierend; Lennon hatte im Briefkopf sogar seine persönliche Telefonnummer angegeben", sagte Tilston. "Am liebsten hätte ich ihn sofort angerufen." Der Brief wäre für ihn damals durchaus hilfreich gewesen, sagte der Sänger weiter. In dem auch von seiner Frau Yoko Ono signierten Schreiben versicherte der Ex-Beatle, dass Reichtum die Art zu Fühlen und zu Denken nicht ändern werde - "der einzige Unterschied ist im Grunde genommen, dass du dir um Geld, Essen, einem Dach über den Kopf und so etwas keine Sorgen mehr machen musst". Bis heute ärgert es Tilston, "dass jemand den Brief verkauft hat, anstatt ihn an mich weiterzuleiten". Doch auch ohne Lennons aufmunternde Worte setzte er seine Musiker-Karriere fort und nahm mehr als 20 Alben auf. – Foto: Alan Tannenbaum |
Pop_News_04.08.10 "Sunny"-Schöpfer Bobby Hebb gestorben | | |  |
Der amerikanische Sänger, und Songschreiber Bobby Hebb ist im Alter von 72 Jahren in einem Krankenhaus in seiner Heimatstadt Nashville an Krebs gestorben. Weltberühmt wurde Hebb in den 60er Jahren mit seinem Welthit "Sunny". In dem tröstlichen Soul-Song verarbeitete er die Ermordung John F. Kennedys und den Tod seines Bruders einen Tag nach dem Attentat auf den US-Präsidenten im November 1963. "Sunny" nahm Hebb indes erst 1966 auf. Der Song erreichte Platz zwei in den USA und Platz zwölf in Großbritannien und ermöglichte ihm, zusammen mit den Beatles auf Tour zu gehen. Das Stück zählt wohl zu den meistgecoverten Songs der Musikgeschichte - unter anderem gibt es Versionen von Cher, Stevie Wonder, Frank Sinatra mit Duke Ellington, Ella Fitzgerald, James Brown, The Four Tops, Dusty Springfield, Wes Montgomery, The Four Seasons, Shirley Bassey und Nick Cave. Boney M. landeten mit ihrer Disco-Fassung des unvergänglichen Stücks 1976 eine Nummer eins in den deutschen Charts. 2005 veröffentlichte er mit "That's All I Wanna Know" ein hochwertiges Comeback-Album, auf dem er souverän zwischen Soul, Rhythm & Blues, Funk, Jazz, Pop und Easy Listening pendelte. Im vergangenen Jahrzehnt tourte Bobby Hebb auch erstmals in seiner Karriere in Europa. – Foto: Tuition, Schott Media |
Pop_News_30.07.10 Die Stones planen 50-jähriges Bandjubiläum2012 steht das 50-jährige Bandjubiläum der Rolling Stones an - und es mehren sich Spekulationen um eine Welttournee aus diesem Anlass, die zudem vielleicht die letzte Konzertreise der Rock'n'Roll-Urgesteine sein könnte. Das britische Branchenfachblatt "Music Week" berichtet zudem über kursierende Gerüchte um einen möglichen "Bieterkrieg" zwischen den Live-Entertainment-Giganten Live Nation und der Anschutz Entertainment Group (AEG) um die Ausrichtung der Tour. Live Nation hatte die letzten Tourneen der Altstars veranstaltet - darunter die ‘A Bigger Bang‘-Tour, die Bruttoeinnahmen von 550 Millionen US-Dollar erzielte und als bislang profitabelste Konzertserie aller Zeiten gilt. Konkurrent AEG ist indes laut "Music Week" augenscheinlich stark interessiert, den Hut in den Ring zu werfen, um bei einer möglichen Auktion die weltweiten Rechte für die nächste Stones-Tour zu ergattern. – Foto: Universal Music |
Pop_News_25.06.10 Milliardenumsatz für die Jackson-Erben | | |  |
Ein Jahr nach dem Tod (25.06.09) von Michael Jackson haben seine Erben mindestens eine Milliarde Dollar Umsatz erzielt - unter anderem mit Musik-, Film- und Merchandise-Rechten. Allein in den USA wurden seitdem neun Millionen Alben verkauft, während von den Jackson 5 und den Jacksons weitere 800.000 Einheiten über die Ladentheke gingen. Außerhalb der Staaten kommen weitere 24 Millionen Einheiten mit Musik von Michael Jackson hinzu. Das hat den Erben, so schätzt das Branchenmagazin "Billboard", rund 383 Millionen Dollar gebracht. Digital wurden in den USA 12,9 Millionen Tracks heruntergeladen, weltweit sollen es 26,5 Millionen gewesen sein, womit die Erben rund fünf Millionen Dollar erwirtschaftet haben sollen. Hinzu kommen weltweit insgesamt drei Millionen heruntergeladene Klingeltöne. Das erbrachte fünf Millionen Dollar. Weitere 4,5 Millionen Dollar stammen von Abo-Services und digitalen Aufführungstantiemen. Zusammengezählt sind das 429 Millionen Dollar allein aus Musikverkäufen. Weitere Einnahmen aus Film- und Verlagsrechten tragen zu dem Milliardenumsatz bei. Schließlich soll der neue Deal mit Sony Music den Jackson-Erben eine Garantiesumme von 200 bis 250 Millionen Dollar für zehn Alben mit Musik von Michael Jackson bis 2017 bringen. – Foto: Sony Music Entertainment |
Pop_News_18.06.10 Gabriella Cilmi traf Maria Furtwängler in MünchenDie Universal-Künstlerin Gabriela Cilmi stellte als musikalischer Gast bei der Digitalkonferenz DLD Women, der am 10. und 11. Juni im Deutschen Museum in München über die Bühne ging, ihre neue CD ‘Ten‘ vor und traf auf DLD-Schirmherrin Maria Furtwängler. Bei einem exklusiven Auftritt im Münchner Club Brenner stellte die australische Sängerin einige Songs aus ihrem aktuellen Album vor. Vor knapp zwei Jahren eroberte die damals 16-Jährige die Charts rund um den Globus. Ihre Debütsingle ‘Sweet About Me‘ ging in 16 Ländern in die Top 10, wurde über 20 Millionen Mal auf YouTube angeklickt, war 37 Wochen lang in den UK-Charts vertreten und dort der meistgespielte Song des Jahres 2009. Das Debütalbum ‘Lessons To Be Learned‘ ging in über zehn Ländern in die Top-10 und verkaufte sich knapp eine Million Mal; in Deutschland erreichte es binnen kürzester Zeit Goldstatus. – Foto: Universal Music |
Pop_News_01.05.10 Susan Boyle singt für Papst Benedikt XVI. Die katholische Kirche in Schottland will Benedikt XVI. einen besonderen Genuss während seines Besuchs in Großbritannien im September bereiten: Gesangswunder Susan Boyle soll für den Papst singen. Er hoffe, dass bald Gespräche über einen möglichen Auftritt der Schottin während einer geplanten Messe in Glasgow stattfinden könnten, sagte ein Kirchensprecher. Das wäre ein „großer Gewinn“ für das Programm an diesem Tag. Benedikt XVI. wird vom 16. bis zum 19. September nach Großbritannien reisen und neben Glasgow auch London und Coventry besuchen. Die arbeitslose Kirchenhelferin Boyle kam durch eine Talent-Show in Großbritannien zu Weltruhm. Innerhalb kurzer Zeit wurde das schüchterne Mauerblümchen mit den starken Augenbrauen und der unmodischen Kleidung zum Mega-Star. Ihr Album “I Dreamed A Dream“ (Sony Music) avancierte 2009 mit 8,3 Millionen Exemplaren zum weltweit meistverkauften Tonträger. Fotocredit: Ken McKay/Rex Features |
Pop_News_09.04.10 Malcolm McLaren in der Schweiz gestorben | | |  |
Malcolm McLaren, der als Modedesigner, Solokünstler, aber auch Manager der legendären Sex Pistols erfolgreich war, ist am 8. April im Alter von 64 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung in einem Schweizer Krankenhaus gestorben. McLaren, der am 22. Januar 1946 als Malcolm Edwards in London zur Welt gekommen war, wechselte nach einem Kunststudium in die Musik- und Modewelt. Er betrieb mit der bekannten Designerin Vivienne Westwood eine einflussreiche Boutique mit dem Namen "Sex" und unternahm als Manager der US-Band New York Dolls erste Schritte in der Musikbranche. Der von der philosophischen Schule der Situationisten beeinflusste Entrepreneur widmete sich ab 1975 dem Management der von ihm zusammengestellten Band Sex Pistols, die unter seiner Führung zu einer der einflussreichsten Musikgruppen des 20. Jahrhunderts wurde. Ab der ersten Hälfte der 80er Jahre trat er auch selber als Künstler in Erscheinung. Er veröffentlichte Charts-Singles wie "Buffalo Gals", "Double Dutch" oder "Madam Butterfly". Auch mit Alben wie "Duck Rock" oder "Waltz Darling", auf denen er so unterschiedliche Stile wie HipHop, Opern-Crossover oder Weltmusik protegierte, machte McLaren von sich reden. |
Pop_News_26.03.10 Lady GaGa räumt abLady GaGa oder Susan Boyle? Trotz des Gänsehautmoments rund um das britische Casting-Phänomen ist für viele Nutzer von Onlinevideokanälen offenbar klar, wohin sie klicken: So kommt Lady GaGa laut jüngsten Statistiken inzwischen mit drei Videoclips auf zusammen mehr als eine Milliarde Klicks. Und: Ihr jüngster Clip, die Zusammenarbeit mit Beyoncé bei „Telephone“ ist in dieser Summe noch nicht einmal enthalten. Hierzulande hatte die US-Künstlerin ihrer Plattenfirma Universal erst kürzlich bei der „Telephone"-Premiere zu gut einer halben Million Videoabrufen binnen der ersten drei Tage verholfen. |
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| tonart Ausgabe Frühjahr 2012/1 |