 | High Fidelity_News_27.04.12 High-End-Messe in München | | |  |
Bereits in wenigen Tagen öffnet die High-End-Messe in München, das Mekka für Audiophile, ihre Pforten. Spannende Produkte – vom Kopfhörer mit Tesla-Magneten über klangoptimierte Edel-Automobile, multimediale NAS-basierende Musiksysteme und Streaming-Clients bis hin zur Lautsprecherimmobilie oder dem Plattenspieler für mehrere 10.000 Euro – werden dem Publikum hier vom 3. bis 6. Mai (Eröffnungstag für Fachbesucher) geboten. Außergewöhnliches, Ausgefallenes, Auffälliges – auf einer der wichtigsten Messen der Welt für HiFi und High-End finden Interessierte mehrere Hundert Aussteller, Produkte, spannende Live-Acts und jede Menge Entwickler und Ansprechpartner zum Fachsimpeln. Ob ausgefuchste Verstärker mit Röhrentechnologie, Luxuskarossen mit exklusiven Soundsystemen oder mannshohe Lautsprecher zum Gegenwert eines Einfamilienhauses, die Messe bietet eine kaum zu überbietende Spannbreite zum Erleben, Hören und Staunen. Zwei klare Trends zeichnen sich schon ab: Computer in Form moderner Medien-Center, Musik-Server und Streaming-Clients etablieren sich immer mehr übernehmen teilweise sogar die Funktion der Steuerzentrale eines HiFi- oder Multimedia-Systems und als Datenlieferanten für Bild und Ton. Mittelfristig werden diese „neuen Medien“ die konventionelle CD aber auch DVD als Speichermedium für Musik und Ton möglicherweise ablösen. Das ist auch für anspruchsvolle Musikfreunde kein Nachteil, denn Musik klingt von Festplatte (in PCM-Qualität oder noch höherer Auflösung) deutlich besser als vom Silberling. Zweiter Gewinner ist die gute alte Schallplatte, die eine wahre Renaissance erlebt. Viele Neuveröffentlichungen finden heute wieder parallel auf CD und Vinyl statt. Info: M.O.C., Lilienthal-Allee 40, 80939 München, jeweils 10 bis 18 Uhr, Tagesticket 12 €, von der City aus ideal mit der U3 (Kieferngarten) im 10-Minuten-Takt zu erreichen. - © Foto: Messe High End |
High Fidelity_News_18.11.11 Linn streamt All-in-one | | |  |
Die schottische High End-Schmiede Linn kann sich rühmen, das Thema Streaming in audiophilen Kreisen hoffähig gemacht zu haben. Mit seinen „DS“-Netzwerkspielern markiert das Unternehmen zugleich das preisliche Ende der Fahnenstange. Nun geht Linn einen Schritt weiter und möchte Menschen ansprechen, die nicht immer mehr Komponenten auftürmen wollen, sondern kompakte Verbundlösungen in einem Gehäuse bevorzugen. So wurden die Streamer „Akurate“ und „Klimax“ um eine komplette Vorverstärkersektion mit digitalen und analogen Eingängen sowie um HDMI-Buchsen erweitert, die das Videosignal eines angeschlossenen DVD- oder Blu-ray-Players zum Fernseher durchreichen, das Audiosignal aber in Linn-Qualität verarbeiten. „Klimax DSM“ nennt sich das Topmodell, und es ist – man ahnt es schon – mit 17.850 Euro nicht gerade ein Schnäppchen. Deutlich günstiger gibt’s „Akurate DSM“: 6.500 Euro. Pikantes Detail am Rande: Beide Geräte können Musik auch via Airplay von Apple-Portis oder aus der iTunes-Software des Rechners entgegennehmen, obwohl Linn keine Airplay-Lizenz hat und es deshalb auch nicht so nennen darf. - © Foto: Linn |
High Fidelity_News_16.09.11 Canton verbannt die Lautsprecherkabel | | |  |
Klassische HiFi-Anlagen und Wohnraumästhetik passen nicht immer zusammen, und das liegt nicht zuletzt an den meterlangen Lautsprecherkabeln. Deshalb bieten immer mehr Hersteller Funklösungen an, die das Musiksignal drahtlos zu den Aktivboxen schicken. Dabei wird allerdings meist aus Kostengründen die gesamte Empfangs- und Verstärkerelektronik in eine der beiden Lautsprecherboxen gepackt und die andere passiv an diese angebunden – über ein Lautsprecherkabel. Canton stellt nun ein Funkset vor, das ganz ohne solche Strippen auskommt. Das System nennt sich „your_World“ und setzt auf der Sendeseite wahlweise einen USB-Stick für die Musikwiedergabe aus dem Rechner oder ein Sende-Dock für iPod/iPhone ein. Das zugehörige, kompakte Lautsprecherpaar nennt sich „your_Duo“ und beherbergt in jeder der beiden Boxen die komplette Empfangs- und Verstärkerelektronik. An Strippen ist also nur noch ein Netzkabel je Box erforderlich. Die Lautstärke wird per Infrarot-Fernbedienung reguliert, die auch die Navigation durch die Musiksammlung erlaubt. Es können sogar mehrere der in Schwarz oder Hochglanz-Weiß erhältlichen Lautsprecher in verschiedenen Räumen auf einen Sender zugreifen – oder sogar auf bis zu drei verschiedene Funkquellen, die in drei Kanälen senden können. Die Reichweite soll 20 Meter betragen. „your_World“ kostet nicht die Welt: Das Lautsprecherpaar schlägt mit 500 Euro zu Buche, das Dock mit 150 Euro, der Stick mit 100 Euro. Im nächsten Frühjahr wird die Serie um einen mobilen All-in-One-Lautsprecher und einen Subwoofer ergänzt. - © Foto: Canton |
High Fidelity_News_02.09.11 Bundesweites Digitalradio gestartet | | |  |
Im August ist das bundesweite Digitalradio-Paket auf Sendung gegangen. Die neuen Digitalradioprogramme sind schon in vielen Gebieten empfangbar. (s. Grafik). Es besteht aus den Programmen Deutschlandfunk, Deutschlandradio Kultur, DRadio Wissen, dem Fußball-Radio 90elf, Absolut Radio (Album-Rock/Pop), Energy (Hitradio), ERF Radio (evangelisch), Radio Horeb (katholisch), Kiss FM (Urban Pop, Black und Dance), Klassik Radio (leichte Klassik), LoungeFM (Entspannungsmusik), sowie Radio BOB (Rock/Pop). Im Laufe dieses Jahres wird das Programmangebot komplettiert durch Remix Radio (elektronische Musik). Zum Empfang ist ein neuartiges, DAB+-taugliches Radio erforderlich. Herkömmliche DAB-Radios empfangen aus dem neuen bundesweiten Multiplex nur Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur. Auch die landesweiten Digitalradio-Angebote werden weitgehend auf den neuen Standard DAB+ umgestellt, so etwa beim WDR, der ab sofort nur noch WDR 2 und das Verkehrsradio im alten DAB-Format ausstrahlt, und beim MDR, der nur noch MDR-Klassik in DAB (alt) sendet. Lediglich in Bayern werden weiterhin etliche Programme mit herkömmlichen DAB-Radios zu empfangen sein. Alle Infos zu Programmen, Geräten und dem Verbreitungsgebiet sind übersichtlich auf www.digitalradio.de zusammengefasst. Das bundesweite Sendernetz soll zügig weiter ausgebaut werden. - © Grafik: dpa |
High Fidelity_News_29.07.11 Zauberlautsprecher von Bose | | |  |
Satten Bass aus kleinen Lautsprechern zu zaubern – dieser physikalischen Herausforderung stellt sich Bose immer wieder mit Bravour. Sei es bei winzigen Heimkinoboxen, bei Soundsystemen, die hinter dem Flachfernseher versteckt sind, oder bei kompakten Computer-Lautsprechern. Die letztere Kategorie bekommt jetzt Zuwachs: Das neue Bose „Companion 20“-System kommt ohne separaten Subwoofer aus und besteht aus zwei Boxen mit nur neun Zentimetern Breite und elf Zentimetern Tiefe. Die satte Basswiedergabe erreicht Bose einmal mehr durch eine ausgeklügelte Schallführung. Durch aktive Entzerrung hilft die integrierte Verstärkerelektronik zusätzlich dem Klang auf die Sprünge. Außerdem sorgt sie dafür, dass sich das Klangbild seitlich über die Lautsprecher hinaus ausbreitet. Lautstärke und Stummschaltung werden über ein separates kleines Steuerpult bedient. Hier lässt sich auch ein Kopfhörer anschließen, und über den Miniklinkeneingang können iPod & Co. als Zuspieler dienen. Das Bose „Companion 20“-System gibt’s für rund 250 Euro im Fachhandel oder online unter www.bose.de. - © Foto: Bose |
High Fidelity_News_27.05.11 High End 2011: Rund 14.000 Besucher Die High End Society Marketing GmbH hat eine positive Bilanz der 30. Jubiläumsausgabe der Messe für Premium-Audio- und Videoprodukte gezogen: Trotz sommerlicher Temperaturen kamen 14.079 Besucher vom 19. bis 22. Mai zur High End 2011 ins Münchner M,O,C. Die Besucherzahl entspreche aber auf vergleichbarer Größe dem Vorjahresniveau, betonen die Veranstalter in ihrem Abschlussbericht. In diesem Jahr nutzten Aussteller aus 29 Ländern auf einer Fläche von ca. 20.000 Quadratmetern die High End als Bühne für ihre Produktneuheiten. Mit 337 Ausstellern, 30 Prozent mehr als im Vorjahr, wurde eine neue Rekordbeteiligung erreicht. "Die starke Ausstellerbeteiligung und der rege Zustrom von Besuchern hat alle Beteiligten überzeugt und positiv motiviert", resümiert Branko Glisovic, Geschäftsführer der High End Society. - © Foto: High End Society |
High Fidelity_News_13.05.11 High End 2011: Vollverstärker mit PC-Anbindung | | |  |
Einen radikalen Ansatz verfolgt die Bochumer Highend-Schmiede Audionet bei ihrem neuen Vollverstärker DNA: Der „Digital Network Amplifier“ kann nicht nur über SPDIF, USB, LAN oder WLAN Kontakt zu allen erdenklichen digitalen Musikquellen aufnehmen – er lässt sich auch komplett vom PC aus steuern. Das ist insofern wichtig, als der DNA über umfangreiche Equalizer- und Zeitkorrekturschaltungen verfügt, mit denen beliebige Lautsprecher an beliebige Räume optimal angepasst werden können. Zur Analyse der Raumakustik hatte Audionet schon die PC-Software CARMA entwickelt – was liegt da näher, als deren Ergebnisse gleich in entsprechende Korrekturbefehle für den Verstärker umzusetzen. Rund 9.600 Euro soll der DNA kosten, und er wird auf der Münchner High End-Messe erstmals zu bewundern sein (Atrium 4, 2.OG, Raum F213). Außerdem haben die Bochumer ihren neuen Phono-Vorverstärker PAM G2 im Gepäck: An ihn können zwei Tonabnehmer gleichzeitig angeschlossen werden, und sämtliche Einstellungen lassen sich vom Sitzplatz aus fernsteuern. |
High Fidelity_News_13.05.11 High End 2011 mit Aussteller-Rekord | | |  |
Vom 19. Bis 22. Mai findet in München wieder die alljährliche High End statt – das Mekka der audiophilen Gemeinde. Die 30. Ausgabe der High End feiert somit heuer ein rundes Jubiläum. 1982 war die Messe in Düsseldorf gestartet – als Alternative zu den großen Massenveranstaltungen. Kurz darauf zog die High End ins Hotel Gravenbruch bei Frankfurt um, wo die Aussteller ihre Pretiosen im intimen Rahmen von Hotelzimmern vorführen konnten. Schließlich zog die Messe ins Münchner M.O.C.. „Das beste Bild, der beste Ton“ heißt das Motto der High End, wobei nach wie vor die audiophile Komponente dominiert, wie einst vor 29 Jahren in Düsseldorf. Obwohl der gute alte Analog-Plattenspieler keineswegs abgemeldet ist, berücksichtigt die Branche inzwischen verstärkt den PC als Musikquelle und entwickelt dazu neue Lösungen, Daten in optimaler Qualität auf die HiFi-Anlage zu bringen. Fürs Publikum geöffnet ist die Messe von Freitag 20.5. bis Sonntag 22.5., jeweils von 10 bis 18 Uhr. Die Tageskarte kostet zehn Euro. Ausstellerverzeichnis sowie Anfahrts- und Übernachtungstipps auf www.HighEndSociety.de. |
High Fidelity_News_15.04.11 HiFi-Pionier Harman gestorben | | |  |
Ohne ihn würde die Welt schlechter klingen: Im Alter von 92 Jahren ist der Hifi-Pionier Sidney Harman gestorben. Er erlag in der Nacht zum Mittwoch einem Leukämie-Leiden, wie seine Familie mitteilte. Erst vor einem Monat habe er von seiner Krankheit erfahren, heißt es in der kurzen Mitteilung der Internet-Publikation „The Daily Beast“. Die hatte Harman erst vergangenes Jahr gekauft und mit dem renommierten Magazin Newsweek fusioniert – das letzte große Abenteuer des legendären Unternehmers. Harman hatte 1953 zusammen mit seinem Mitstreiter Bernard Kardon das Unternehmen gegründet, dass das Musikhören in den Wohnzimmern der Welt revolutionieren sollte: harman/kardon. Mit einem Startkapital von 10.000 Dollar entwickelten sie Musikanlagen, die eine bis dahin nur aus professionellen Studios bekannte Klangqualität erreichten. "Seine Stereoanlage war ein Megahit – das iPad jener Tage", schwärmte „The Daily Beast“-Kolumnist Jonathan Alter in seinem Nachruf. "Rauschen wurde eine Sache der Vergangenheit." Zum heutigen Konzern Harman International gehören weitere bekannte Marken wie JBL oder AKG. Auch den deutschen Autoradiospezialisten Becker hatte sich Harman zwischenzeitlich einverleibt. - © Foto: dpa |
High Fidelity_News_18.03.11 Ausstellerplus auf der High-End Messe 2011Vom 19. bis 22. Mai findet in München zum 30. Mal die High End statt. 320 Aussteller aus dem In- und Ausland werden die neuesten Hifi- und Heimkino-Highlights im Premium-Segment präsentieren (2010: 258 Aussteller). Wie die Veranstalter weiter mitteilen, habe auch die internationale Ausrichtung deutlich zugenommen: Die Hälfte der ausstellenden Unternehmen kommt demnach aus dem Ausland. Ebenfalls rekordverdächtig gestaltet sich die Ausstellungsfläche im Munich Operation Center (M,O,C,): Sie wird um 2.000 Quadratmeter auf 20.000 Quadratmeter vergrößert. - © Foto: High End Society |
High Fidelity_News_04.03.11 Nuberts kleine Schlanke | | |  |
Nicht jeder mag sich mit Standlautsprechern anfreunden, die mehr als etwa Fensterbankhöhe erreichen. Dass es auch zierlicher geht, zeigt Boxenspezialist Nubert jetzt mit seiner neuen NuVero 10. Die kleine Schwester der Spitzenboxen NuVero 11 oder 14 ist deutlich schlanker und nur knapp einen Meter hoch. Bestückt ist sie mit einem Kalotten-Hochtöner und zwei Glasfasermembran-Mitteltönern in D’Appolito-Anordnung sowie zwei 15-Zentimeter-Tieftönern. Deren Membranen, so Nubert, sollen Auslenkungen bis zu drei Zentimetern verkraften und eine untere Grenzfrequenz von 35 Hertz (-3 dB) erreichen. Höhen, Mitten und Bässe können an die Raumakustik und den persönlichen Geschmack angepasst werden. Der Korpus der NuVero 10 ist mit samtigem Nextel beschichtet, die Front hochglanz-metallic-lackiert in Anthrazit, Perlweiß oder Mocca. Erhältlich ist die Nuvero 10 nur direkt bei Nubert in Schwäbisch Gmünd zum Stückpreis von 1225 Euro, wobei der Hersteller ein vierwöchiges Rückgaberecht einräumt. - © Foto: Nubert |
High Fidelity_News_25.02.11 Der Zeppelin - entfesselt | | |  |
Docks zur Anbindung des iPod an die HiFi-Anlage sind zwar sehr beleibt, aber eigentlich unpraktisch. Denn am besten bedienen lassen sich die Apple-Portis, wenn man sie in der Hand hält. Eine Funkübertragung vom iPod zur HiFi-Anlage wäre schön, doch die gab’s bisher nur via Bluetooth mit seiner eingeschränkten Klangqualität. Dabei haben iPod Touch, iPhone und iPad ja längst auch das breitbandige WLAN an Bord – nur konnten sie bisher via WLAN keine Musik übertragen. Das hat sich nun geändert: Mit dem Betriebssystem iOS 4.2 gibt Apple die Musikwiedergabe über WLAN frei. Das neue iOS unterstützt Apples „Airplay“-Protokoll, und damit lassen sich die Portis als Streaming-Server einsetzen. Empfangen kann man die Musikdaten zum Beispiel mit einigen neuen AV-Receivern von Denon und Marantz oder mit dem All-in-one-Gerät „Zeppelin Air“ von Bowers & Wilkins (um 600,00 Euro). Weitere Hersteller werden bald folgen. Natürlich lässt sich die Musik auch aus der iTunes-Software des Notebooks auf die Airplay-tauglichen Geräte streamen – das ging bisher nur mit Apples eigenen WLAN-Empfängern wie etwa dem Airport Express. Lizenzfrei ist die Airplay-Nutzung für die Drittanbieter allerdings nicht – Denon und Marantz reichen die Gebühren an die Kunden weiter und verlangen für das Airplay-Upgrade der Geräte 49 Euro. - © Foto: Bowers & Wilkins |
High Fidelity_News_12.11.10 Hercules XPS 101 | | |  |
Mit diesem 2.1-Audiosystem bietet der Multimedia-Audiospezialist ein neues Lautsprecherpaar an, das sich durch eine lebendige Klangqualität und absoluten Hingucker-Qualitäten auszeichnet. Das Hercules XPS 101 führt die neueste Technologie mit hochqualitativen Audiokomponenten und Materialien zusammen. Sein Subwoofer beherbergt gleich drei separate Treiber: Einen aktiven Sechs-Zoll-Haupttreiber (15 cm) und zwei gleich große Passivmembranen. Das geschlossene Design vereint das schnelle Ansprechverhalten kompakter Treiber mit tiefen Bässen, die sonst üblicherweise nur von großen Elementen wiedergegeben werden. Dabei bietet das Hercules XPS 101 mit seinem kompakten Holzgehäuse eine ungewöhnlich straffe Basswiedergabe. Das Ergebnis: ein sehr gut balanciertes, feines Klangerlebnis bei 101 Watt Ausgangsleistung. Optisch hebt sich das Set klar vom Standard ab. So glänzen die abgerundeten, im klassischen Schwarz gehaltenen Satelliten durch ihre lackierten Oberflächen und das elegante Metall-Finish an der Rückseite. In Bodennähe überzeugt der Tieftöner durch sein frisches Design, auf dessen Oberseite eine hochwertige Metallplatte thront, während sämtliche Kabelanschlüsse auf der Unterseite angebracht werden. Diese Bauweise verhindert hässlichen Kabelsalat und bereitet den Weg für eine aufgeräumte Einsatzumgebung. Genialität in Form und Funktion Für optimale Flexibilität kann der Nutzer einen MP3 Player, einen Kopfhörer, eine Spielkonsole und sogar ein Headset mittels der beigelegten Kabel direkt an das Hercules XPS 101 anschließen. Preis: 199 Euro. www.hercules.de. – Foto: Hercules |
High Fidelity_News_08.10.10 Deutscher Blu-ray-Markt wächst rasant | | |  |
Der deutsche Blu-ray-Markt ist hinter Großbritannien der am zweitschnellsten wachsende Markt in Europa. Futuresource Consulting rechnet in diesem Jahr hierzulande mit 14 Mio. verkauften Blu-rays, das wären mehr als doppelt so viele Discs, wie im vergangenen Jahr verkauft wurden (6,2 Mio. Stück). 2011 sollen es gar 24 Mio. Scheiben sein. Die Prognose für Großbritannien lautet in diesem Jahr 17 Mio. verkaufte Units. 2011 soll sich der Absatz auf 32 Mio. fast verdoppeln. Der drittgrößte europäische Blu-ray-Markt ist Futuresource zufolge Frankreich. Hier rechnen die Analysten 2010 mit 9,5 Mio. verkauften Blu-rays, im nächsten Jahr sollen 17 Mio. Units über die Ladentische gehen. Das britische Marktforschungsinstitut, das diese Marktdaten auf der kürzlich in London abgehaltenen ESCA EDGE Europe Konferenz präsentierte, wagte auch einen Blick in die dreidimensionale Kristallkugel. So sollen im nächsten Jahr fünf Prozent aller verkauften Blu-rays in Deutschland auf das Format Blu-ray 3D entfallen. Dies würde bedeuten, dass Blu-ray 3D bereits im nächsten Jahr beim Absatz deutlich die Millionenmarke übertreffen könnte. Das neue Format für das 3D-Heimkino wird über die nächsten vier Jahre hinweg einen immer wichtigeren Stellenwert einnehmen. So schätzt Futuresource den Marktanteil der Blu-ray 3D hierzulande im Jahr 2013 auf 18 Prozent, zwei Jahre später sollen bereits 27 Prozent aller verkauften Blu-rays 3D-Inhalte liefern. In den USA wird die 3D-Marktdurchdringung naturgemäß etwas schneller von statten gehen. 2011 soll der 3D-Anteil am Blu-ray-Markt sieben Prozent betragen, 2013 sogar 19 Prozent und 2015 mit 31 Prozent fast ein Drittel. – Foto: dpa |
High Fidelity_News_10.09.10 iPod Touch | | |  |
Videotelefonate inklusive: Das neue iPod Touch von Apple präsentiert sich als modernste Multimedia-Zentrale im Kleinformat. Nicht nur die Optik verrät es: Die Wurzel des Music-Gadgets ist eindeutig das iPhone 4. Tatsächlich hat das iPod Touch nahezu alle Talente des derzeit gefragtesten Smartphones im Gepäck. Hervorstechend ist vor allem das hochauflösende Retina-Display mit beeindruckenden 960 x 640 Pixeln – mehr Pixeldichte bietet derzeit kein anderer Touchscreen in dieser Gewichtsklasse. Das Fundament für beeindruckende Internet-Ausflüge via W-LAN ist somit gegeben. Sogar Videotelefonate in einer derzeit konkurrenzlosen Qualität sind über den Hot Spot möglich – allerdings nur, wenn der Empfänger ebenfalls über ein iPod Touch oder iPhone 4 verfügt. Ebenfalls vom Smartphone 1:1 übernommen wurde die 5-Megapixel-Kamera, die auch HD-Clips archivieren kann. Ein wichtiges Kaufargument des Vorgängermodells sind die Spielqualitäten, und in diesem Punkt wird dem Zocker die ganz große Bühne geboten. Neben dem Luxus-Display sorgt der A4 Chip für eine rasante Performance und der 3-Achsen-Gyrosensor für eine gefühlvolle Steuerung via Neigungssensor. Apple hat somit ein hochkarätiges Ausstattungspaket geschnürt, das in diesem Segment neue Maßstäbe setzt. Und Musik spielt er übrigens auch ab … Das iPod Touch gibt es in drei Variationen: 8 GB (229Euro), 32 GB (299 Euro), 64 GB (399 Euro). – Foto: Apple |
High Fidelity_News_03.09.10 Jubiläums-IFA größer denn je | | |  |
Mit einem zweistelligen Flächenwachstum auf rund 134.400 Quadratmeter vermieteter Ausstellungsfläche (plus 11%) ist die Internationale Funkausstellung (IFA) zum 50. Jubiläum größer als je zuvor. 1.423 Aussteller präsentieren sich vom 3. Bis 8. September auf der Messe für Unterhaltungselektronik und Hausgeräte in Berlin, 22 Prozent mehr als im Vorjahr. „Wir freuen uns, dass die 50. IFA so erfolgreich gestartet ist. Der erneute Flächenrekord bestätigt die weltweit herausragende Position der IFA. Sie ist als Ordermesse für beide Branchen der Treffpunkt Nummer eins zum Auftakt der wichtigsten Verkaufssaison", sagte Dr. Rainer Hecker, Aufsichtsratsvorsitzender des IFA-Veranstalters Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (GFU). Dr. Christian Göke, Geschäftsführer der Messe Berlin, ergänzt: „Um alle Aussteller unterbringen zu können, mussten wir temporäre Hallen bauen und haben innerhalb der Hallen sämtliche Reserven genutzt." Schwerpunktthemen der 50. IFA sind unter anderem HDTV, 3D-TV, Heimvernetzung, TV-/Internet-Konvergenz und mobile Medien. – Foto: Berlin Messe |
High Fidelity_News_27.08.10 Fernsehen aus dem Internet | | |  |
Diese Innovation kommt nicht so spektakulär daher wie die 3D-Technik, hat aber enormes Wachstumspotential: Fernseher, die nicht nur über Kabel, Satellit oder terrestrische Antenne empfangen können, sondern auch Videos aus dem Internet. Über LAN oder WLAN holen sie zum Beispiel Sendungen aus den Mediatheken der großen TV-Veranstalter auf den Schirm, oder auch Videos aus Youtube oder Fotos aus Flickr. Und auch der gute alte Videotext erstrahlt in neuem Glanz: Statt Klötzchengrafik erscheinen prächtige Bilder oder gar Videos auf dem Fernseher. „Hybrid Broadcast Broadband TV“ (HbbTV) nennt sich der neue Standard, der mit einem Druck auf die rote Taste der Fernbedienung Zusatzinformationen zur aktuellen Fernsehsendung aus dem Internet holt. Laut Branchenverband Bitkom erreichen die internettauglichen Fernseher bereits fast 40 Prozent Anteil am gesamten Umsatz mit TV-Geräten in Deutschland. Aber nicht nur Fernsehgeräte der neuesten Generation beherrschen diese Funktionen, sondern auch Set Top-Boxen wie etwa die VideoWeb 600S (um 300 Euro). Foto Videoweb: Fernsehen unabhängig vom Programmablauf. Das Internet macht’s möglich. Grafik: Internettaugliche Fernseher boomen. - Grafik: Bitkom |
High Fidelity_News_13.08.10 IFA - dreidimensional | | |  |
Das Motto der diesjährigen IFA hat zwei Zeichen: 3D. In Windeseile hat die Industrie ihren Geräten die dritte Dimension beigebracht. 3D-taugliche Blu-ray-Player und 3D-taugliche Fernseher werden bei allen großen Herstellern zu sehen sein. Doch ohne Brille geht’s noch nicht: Die meisten Hersteller packen ihren 3D-Fernsehern eine aktive Shutterbrille bei, die abwechselnd das linke und das rechte Auge „frei schaltet“. LG Electronics bietet aber auch einen 3D-Fernseher mit Polarisationstechnik an. Der ist zwar etwas teurer, dafür sind die Brillen billiger – optimal für alle, die gern mal im größeren Freundeskreis eine Blu-ray genießen. 3D-TV ohne Brille ist derzeit noch im Forschungsstadium – das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut arbeitet daran. Ein interessante TV-Neuerung kommt von Sharp: Als vierte Farbe neben Rot, Grün und Blau haben die „Quattron“-Panels auch gelbe Pixel, mit denen vor allem Goldtöne besonders leuchtend dargestellt werden. Und die viel versprechende OLED-Technik? Macht bislang nur kleine Fortschritte: LG präsentiert auf der IFA erstmals einen 15-Zöller.
Foto: Sharp
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High Fidelity_News_13.07.10 Besserer Klang beim DVB-RadioSchon seit einigen Jahren sendet die ARD ihre sämtlichen 61 Radioprogramme in sehr guter Qualität digital im DVB-Format über Satellit. Auch die Kabelnetzbetreiber leiten dieses Radiopaket durch, allerdings hatte Kabel Deutschland bisher aus Kapazitätsgründen die Datenrate von 320 auf 256 Kilobit pro Sekunde heruntergerechnet. Doch nun sind die Engpässe beseitigt, und auch im Kabel-Deutschland-Netz werden die Radioprogramme in voller Schönheit übertragen, so wie sie über Satellit gesendet werden. In den Kabelnetzen von Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen war das Radiopaket schon bisher mit vollen 320 kBit/s zu empfangen. Die ARD-Radios werden generell unverschlüsselt eingespeist und können mit jedem kabeltauglichen DVB-Empfänger (vulgo: Set Top Box) zu Gehör gebracht werden – vorzugsweise über die HiFi-Anlage. Foto: Jetzt mit 320 kBit/s: Die ARD-Radios bei Kabel Deutschland |
High Fidelity_News_25.06.10 Made for Jaguar: Car Audio von B&WZwei Ikonen britischer Ingenieurskunst haben sich zusammengetan und ein Luxusprodukt der Extraklasse geschaffen: Lautsprecherspezialist Bowers & Wilkins hat für den neuen Jaguar XJ ein Audiosystem maßgeschneidert und nahezu unsichtbar untergebracht. Es arbeitet mit nicht weniger als 20 Lautsprechern und 15 Kanälen und einem Einmesssystem von Audyssey, wie man es von AV-Receivern aus dem Heimkinobereich kennt. Raumakustische Probleme der Fahrzeugkabine werden so auf elektronischem Weg kompensiert. Als Musikquelle kommt die interne Festplatte ebenso in Frage wie MP3-Player, die per Bluetooth angebunden werden. iPod oder USB-Stick können auch Bewegtbilder zuspielen – wahlweise stehen DVD-Player oder Digital-TV-Empfänger bereit. Für Surroundsound ist ebenfalls gesorgt. – Foto: Bowers & Wilkins |
High Fidelity_News_28.05.10 Chordette von Chord: HiFi aus dem Reich der sieben ZwergeDie Bezeichnung „Mikro“ ist noch eine Nummer zu groß für das Format dieser Winzlinge: Sie sind gerade mal 16 Zentimeter breit und vier Zentimeter hoch, sie stecken in einem Alu-Gehäuse, das aus dem Vollen gefräst ist, und sie sind nicht eben billig. Die englische High-End-Schmiede CHORD bietet in ihrer „Chordette“-Reihe nach dem Digital/Analog-Wandler „Gem“ nun auch den Phono-Vorverstärker „Dual“ mit USB- und SPDIF-Digitalausgang für 950 Euro, den Vorverstärker „Prime“ für 1750 Euro, den Kopfhörerverstärker „Toucan“ mit USB-Eingang und D/A-Wandler für 950 Euro sowie in Kürze auch einen kompletten kleinen PC an. - Foto: CHORD Dual Phono-Pre |
Musik per Funk zum Lautsprecher schicken: Zikmu von ParrotImmer mehr Handys, MP3-Player oder Notebooks haben integrierte Funkmodule, sei es Bluetooth oder WLAN. Der französische Hersteller PARROT bringt nun einen Aktivlautsprecher namens „Zikmu“, der diese Funksignale intern empfangen und wandeln kann – ganz ohne herkömmliche HiFi-Anlage. Außerdem ist ein iPod-Dock integriert, aber es können auch herkömmliche Musikquellen über Kabel angeschlossen werden. Die eleganten Lautsprecher (Design: Philippe Starck) arbeiten mit einem Flach-Panel für Mitten und Höhen und einem nach unten strahlenden Tieftöner. Es gibt sie in Weiß, Schwarz, Grau oder „Sorbet Lime“ für 1300 Euro das Paar. - Foto: Parrot Funklautsprecher |
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| tonart Ausgabe Frühjahr 2012/1 |