 | Entertainment_News_27.04.12 James Last erhält Musikautorenpreis fürs Lebenswerk | | |  |
James Last, geboren am 17. April 1929 in Bremen unter dem bürgerlichen Namen Hans Last, steht als erster Sieger eines Deutschen Musikautorenpreises 2012 fest. Der Komponist, Arrangeur, Produzent und Bandleader erhält bei der Verleihung des von der GEMA initiierten Awards am 24. Mai in Berlin die Auszeichnung für sein Lebenswerk. Das ist nach verschiedenen Quellen weltweit mehr als 80 Millionen verkaufte Tonträger stark, umfasst nach anderen Angaben jedoch sogar mehr als 100 Millionen Verkäufe. Die Ehrung für James Last verkündete die GEMA bereits vorab, die Preisträger in den verbleibenden neun Kategorien werden erst im Rahmen der Gala Ende Mai öffentlich gemacht. Mit dem Deutschen Musikautorenpreis in der Kategorie Lebenswerk ehre die Fachjury "das besondere Wirken einer Musiklegende mit Kultstatus", heißt es aus München. Der legendäre "Partykönig" sei mit seinem "zeitlosen Happy Sound" und "charakteristischen Arrangements" zahlloser Hits aus aller Welt "über Jahrzehnte immer in der jeweiligen Zeit geblieben - mit einem einzigartigen Sound, der in all seiner Vielseitigkeit immer als Kreation von James Last erkennbar ist". In seiner "beispiellosen Laufbahn" erhielt James Last seit Mitte der 1970er Jahre laut Jury-Angaben 17 Platin-Auszeichnungen, 208 Goldene und elf Silberne Schallplatten. "Die künstlerische Bandbreite und Qualität seiner Kompositionen und Arrangements in den musikalischen Genres Swing, Klassik, Volkslied und Pop machte James Last zu einem der erfolgreichsten Tonkünstler weltweit." Seit seiner ersten Livetournee im Jahr 1968 habe er rund 2500 Konzerte auf allen Kontinenten gespielt. Für 2013 kündigte der Entertainer bereits eine neue Europatour unter dem Namen "The Last Tour 2013 - Einmal noch" an. Mit der Tournee zelebriert der gebürtige Bremer zudem die 50-jährige Zusammenarbeit mit seinem Stammlabel Polydor aus dem Hause Universal Music. "Ich sage herzlichen Dank und nehme mit Freude diese Auszeichnung an", lässt James Last wissen. Der von der GEMA initiierte Deutsche Musikautorenpreis geht am 24. Mai 2012 unter dem Motto "Autoren ehren Autoren" in seine vierte Runde. Wie im Vorjahr dient das Hotel Ritz-Carlton am Potsdamer Platz in Berlin als Austragungsort der Gala. Durch das Programm führt erneut "ttt"-Moderator Dieter Moor. - © Foto: Robert Freiberger |
Entertainment_News_20.04.12 Aus für Gottschalk-Talkshow | | |  |
Die ARD-Intendantinnen und -Intendanten haben jetzt die Konsequenzen aus den schwachen Quoten von ‘Gottschalk Live‘ gezogen und beschlossen, die Vorabendshow abzusetzen. Die letzte Sendung soll am 7. Juni ausgestrahlt werden. "Ich finde es schade, dass 'Gottschalk Live' beim Publikum nicht den Zuspruch gefunden hat, den wir diesem Format alle gewünscht haben. Es war ein Experiment, auf das sich Thomas Gottschalk mit seiner ganzen Persönlichkeit eingelassen hat. Er ist mit uns gemeinsam das Wagnis für ein neues Sendekonzept für den Vorabend eingegangen. Wir werden nun in aller Ruhe gemeinsam über eine Zusammenarbeit in anderer Form nachdenken", erklärte die ARD-Vorsitzende Monika Piel. Gottschalk selbst zeigte Verständnis für diese Entscheidung, drückte aber auch sein Bedauern aus: "Es war uns von Anfang an klar, dass wir mit diesem Format ein Experiment gewagt haben und ich war mir des Risikos zu jeder Zeit bewusst. Über das Schicksal eines Fernsehmoderators entscheidet das Publikum und ich muss zur Kenntnis nehmen, dass es mir nicht gelungen ist, an diesem Programmplatz genügend Zuschauer zu begeistern." ‘Gottschalk Live‘ war am 23. Januar zum ersten Mal ausgestrahlt worden und hatte da noch gut 4,3 Mio. Zuschauer verzeichnet. Von da an ging es fast stetig bergab. Am 9. Februar wurde erstmals die Marke von einer Mio. Zuschauern unterschritten. Die Zuschauerzahlen der vergangenen Tage lagen nur jeweils knapp darüber. - © Foto: ARD/Max Kohr |
Entertainment_News_06.04.12 Harry Belafonte stellt Autobiographie vor | | |  |
Harry Belafonte, der vor einigen Tagen seinen 85. Geburtstag feierte, kann auf ein ereignisreiches und erfülltes Leben zurückblicken. Er erlebte fast ein Jahrhundert voller sozialer, politischer und kultureller Umbrüche, vom zweiten Weltkrieg über die Bürgerrechtsbewegung bis zur Wahl Obamas – und gestaltetes es mit. Er war Calypso-König und Folksänger, prominenter linker Aktivist und ebenso gefeierter Star in Las Vegas. Ganz nebenbei frönte er seiner ersten Leidenschaft, der Schauspielerei. All das schildert er nun in einer Autobiografie. Er nahm Schauspielunterricht an der renommierten New Yorker New School, andere Kursteilnehmer waren u.a. Tony Curtis, Walter Matthau, Rod Steiger und Marlon Brando. Letzteren nahm Belafonte oft mit zu Veranstaltungen in Harlem, weil er bisher „nie einen weißen Menschen getroffen hatte, der sich so sehr für schwarze Kultur interessiert.“ Um die Schauspiel-Stunden zu bezahlen, begann er öffentlich als Sänger aufzutreten. Seinen ersten Gig bekam er, weil ihn jemand als Schauspieler gesehen hatte. Für damals recht stattliche 70 $ die Woche sang er Standards und wurde von niemand geringerem begleitet als Charlie Parker, Max Roach und ein paar anderen Bebop-Größen. Er engagierte sich in Zusammenarbeit mit anderen Künstlerkolleg/innen für die Gleichberechtigung der Afroamerikaner. Er gehörte seit Mitte der 50er zu den Vertrauten von Martin Luther King Jr., den er auch finanziell unterstützte, nahm 1963 an seiner Seite am March on Washington und vielen anderen Veranstaltungen der Civil Rights Movement teil. Er kämpfte ebenfalls gegen die Apartheid in Südafrika. So nahm er mit der Exilantin Makeba auf und unterstützte den jungen Hugh Masekela. Er verhalf auch diversen anderen aufstrebenden Künstler/innen zu Plattenverträgen und Jobs. In den 70er nahm das Interesse an Belafontes Musik in seiner Heimat ab und er verlor seinen Plattenvertrag mit RCA. Dafür tourte er in der gesamten Welt und war als politischer Aktivist auch in den sozialistischen Ländern beliebt. Sein Engagement für „USA for Africa“ brachte ihm musikalisch auch zu Hause wieder neues Interesse ein. Nach einer ausführlichen Europatour und einem letzten Auftritt 2003 zog sich Belafonte aufgrund einer Erkrankung von der Bühne zurück. 2011 wurde im Film ‘Sing Your Song‘ Belafontes Werk gefeiert, besonders sein politischer Aktivismus, der vielen Fans der fröhlich-sonnigen Karibiksongs weniger bekannt war. Im selben Jahr erschien auch seine Autobiografie, die er gemeinsam mit dem Journalisten Michael Shnayerson verfasst hat und die nun auch auf Deutsch vorliegt. Neben Geschichten zu seiner Musikkarriere und seinem politischen Aktivismus schreibt Belafonte über sein persönliches Befinden, wie er bestimmte Erlebnisse für sich verarbeitete, auch weniger vorteilhafte Dinge wie seine Spielsucht, der er im Kontrast zu dem Kämpfen der Civil Rights Movement in den elitären Casinos frönte, und kurzfristige Liebesabenteuer neben drei Ehen, aber auch obskure Erlebnisse im Showbusiness und persönliche Betrachtungen bekannter Persönlichkeiten von Sidney Poitier, Eleanor Roosevelt, James Baldwin, Bob Dylan, Fidel Castro, Miriam Makeba bis zu Frank Sinatra. - © Foto: Kiepenheuer & Witsch |
Entertainment_News_16.03.12 Streisand plant MusicalBarbra Streisand plant eine Musical-Verfilmung. Mit ‘Yentl‘, bei dem sie selbst Regie führte, mitspielte und produzierte, hatte sie großen Erfolg. Nun soll sie zusammen mit dem für Actionfilmprojekte bekannten Joel Silver ‘Gypsy‘ auf die große Leinwand bringen. Sie will produzieren und die Rolle der Mutter der Titelheldin, eine Burlesque-Tänzerin, übernehmen. Der renommierte britische Autor Julian Fellowes, preisgekrönt für ‘Gosford Park‘ und ‘Downton Abbey‘ schreibt das Drehbuch. Das Musical, das bereits 1959 aufgeführt wurde, wurde bereits mehrfach verfilmt: 1962 unter dem Titel ‘Gypsy – Königin der Nacht‘ unter der Regie von Mervyn LeRoy mit Rosalind Russell und Natalie Wood als Mutter-Tochter-Gespann und 1993 mit Bette Midler. - © Foto: Paramount |
Entertainment_News_03.02.12 Patricia Kaas singt Edith Piaf | | |  |
Auf der MIDEM stellte die weltweit erfolgreichste französische Sängerin Patricia Kaas bei einer Pressekonferenz ihr nächstes Projekt vor: ‘Kaas chante Piaf‘. Ihre große Welttournee führt sie 2013 auch nach Deutschland. Am Tag davor hatte sie der französische Kulturminister Frédéric Mitterrand mit dem Orden des Arts et des Lettres ausgezeichnet - zusammen mit Bryan Ferry und Shakira. Auf der MIDEM dann gab Patricia Kaas bekannt, dass sie aus den insgesamt 432 Chansons, die Edith Piaf sang, 21 ausgewählt hat, um sie in einer aufwendigen Bühnenshow zu interpretieren. Dieses Projekt zum 50. Todestag der Sängerin am 10. Oktober 2013 beginnt im November und Dezember 2012 mit einer Serie von Premieren in Moskau, Seoul, Amsterdam, Brüssel, Genf, Montreal, New York, Paris und Berlin (im Admiralspalast); das erste Konzert findet am 5. November in der Londoner Royal Albert Hall statt, am selben Tag erscheint das Album ‘Kaas chante Piaf‘. Ab Februar 2013 führt die große Welttournee durch 35 Länder, darunter die USA, die Türkei, Polen, China, Südkorea und Russland. Und natürlich durch Frankreich und Deutschland, wo die Durchführung wie schon beim ‘Kabaret‘-Programm die Agentur Marek Lieberberg übernehmen wird. - © Foto: dpa |
Entertainment_News_13.01.12 Comeback: Lindsay Lohan als Liz Taylor im GesprächLindsay Lohan soll Hollywood-Legende Elizabeth Taylor mimen. Laut US-Medienberichten ist die 25-Jährige für die Hauptrolle in dem Biopic ‘Elizabeth & Richard: A Love Story‘ im Gespräch, das der TV-Sender Lifetime fürs Fernsehen verfilmt. Produziert wird das TV-Movie von Larry A. Thompson, das Drehbuch hat Christopher Monger geschrieben. Die Alkohol- und Drogenprobleme von Schauspielerin, Fotomodel und Sängerin Lohan füllen seit Jahren die Schlagzeilen der Boulevardpresse. Nach mehreren Haftstrafen und Klinikaufenthalten ist Lohan derzeit unter strengen Bewährungsauflagen auf freiem Fuß. Bereits als Teenager stand sie für Werbeaufnahmen vor der Kamera, im Kino war sie erstmals 1998 mit ‘Ein Zwilling kommt selten allein‘ zu sehen. Der Durchbruch als Schauspielerin gelang ihr 2003 mit ‘Freaky Friday – Ein voll verrückter Freitag‘. - © Foto: Kurt Krieger |
Entertainment_News_16.12.11 180.000 Besucher bei „AIDA Night Of The Proms“ | | |  |
Die diesjährige Konzertreihe „AIDA Night Of The Proms“, die am 18. Dezember in Stuttgart zu Ende geht, zog bei 20 Konzerten insgesamt 180.000 Zuschauer an. Und auch der Vorverkauf für die Shows im kommenden Jahr ist gut angelaufen: Wie Dirk Hohmeyer, Geschäftsführer der veranstaltenden Agentur P.S.E. Germany, mitteilt, sind dafür bereits mehr als 25.000 Tickets verkauft. In diesem Jahr hatte Hohmeyer für die aufwändige Produktion Stanfour, das Sopranistinnen-Quartett Div4s, Nile Rodgers & Chic, Alison Moyet und Seal verpflichtet. Begleitet wurden die Künstler (Foto) wie in den Vorjahren vom Sinfonieorchester Il Novecento und dem Chor Fine Fleur unter der Leitung von Robert Groslot. Auch John Miles, der angestammte Leiter der Electric Band des Ensembles, war wieder mit dabei, und sorgte mit einer Version des Amy Winehouse-Songs ‘Valerie‘ für einen der Höhepunkte des Abends. Gut angenommen wurden auch die Neuerungen wie eine musikalische Auseinandersetzung zwischen einem DJ und dem Orchester. Zu den Publikumslieblingen gehörte Seal, der es sich nicht nehmen ließ, die gesamte Halle zu bespielen. - © Foto: P.S.E. Germany |
Entertainment_News_07.10.11 Neuer Michael-Jackson-Film feiert Weltpremiere in London | | |  |
Einen Tag vor deutschem DVD- und Blu-ray-VÖ feiert Universal Pictures am 2. November in London die Weltpremiere von MICHAEL JACKSON – THE LIFE OF AN ICON. Neben Produzent David Gest und Regisseur Andrew Eastel werden Angehörige des Jackson-Clans - darunter Mutter Katherine, Bruder Tito und Schwester Rebbie - sowie über 100 Berühmtheiten aus der Entertainmentwelt für das Großevent am Empire Leicester Square erwartet. Zudem ist eine Fragestunde mit den Anwälten Thomas Mesereau und Susan Yu geplant, die Michael Jackson 2005 im Zuge des Gerichtsprozesses wegen Kindesmissbrauch erfolgreich von allen Anschuldigungen freibekommen konnten. "Ich freue mich außerordentlich, dass Katherine, Tito, Rebbie, Andrew und Susan sowie 100 Stars bei der Weltpremiere meines neuen Films dabei sein werden. Es wird wirklich voll werden bei der After-Show-Party für geladene Gäste nach der Premiere, bei der mehr als 20 legendäre Künstler teilnehmen werden, die auch Teil des Films waren. Diese Party wird ein historisches Ereignis", so David Gest. - © Foto: Universal Pictures |
Entertainment_News_26.08.11 Erfolgreiches Musical ‘Evita’Erfolge feiert die Tour des Erfolgsmusicals ‘Evita‘ von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice. Am 18. August begrüßte Mark Powell, der Darsteller des "Che" an der Hamburgischen Staatsoper die 250.000. Zuschauerin, Ana Karina Rasch (Foto) aus Hamburg. Die bedankte sich mit den Worten: "Ich freue mich unheimlich, hier zu sein. Dieser Abend ist etwas ganz Besonderes für mich." Die englische Originalproduktion, deren Tournee durch Deutschland, Österreich und die Schweiz noch von dem vor kurzem verstorbenen Impresario der BB Promotion GmbH, Michael Brenner auf den Weg gebracht wurde, ist seit Sommer 2010 im deutschsprachigen Raum auf Tournee. Nachdem sie bereits in Großbritannien große Erfolge erlebt hatte, wurde sie an Häusern wie der Dresdner Semperoper, der Alten Oper Frankfurt, dem Festspielhaus Baden-Baden, dem Bregenzer Festspielhaus und der Deutschen Oper Berlin sowie in Wien, Zürich und München aufgeführt und vom Publikum gefeiert. - © Foto: dpa |
Entertainment_News_23.08.11 Der große Humorist Loriot ist tot | | |  |
Deutschlands berühmtester Humorist Loriot ist tot. Der Künstler, der mit bürgerlichem Namen Vicco von Bülow hieß, starb am Montagabend in Ammerland am Starnberger See an Altersschwäche, wie der Diogenes Verlag am Dienstag mitteilte. Loriot wurde 87 Jahre alt. Seine zahlreichen Sketche sind legendär – etwa die Nudel im Gesicht beim verpatzten Rendezvous, der missglückte Auftritt des Lottogewinners Erwin Lindemann oder die Cartoons „Herren im Bad“ und „Das Frühstücksei“. Auch seine beiden KInifilme „Ödipussi“ (1988) und „Pappa ante portas“ (1991) begeisterten Millionen Menschen. Vicco von Bülow stammte aus einem mecklenburgischen Adelsgeschlecht mit gleichnamigem Stammhaus im Dorf Bülow bei Rehna. Mit Bernhard von Bülow, Reichskanzler im Deutschen Kaiserreich, war er verwandt. Loriot wurde zunächst mit Zeitschriften-Cartoons und Knollennasenmännchen bekannt. Später kamen die Fernseh-Sketche, etwa in der ARD-Serie „Loriot I-VI“ (Erstausstrahlung 1976-1979), hinzu. In Sketchen wie über die Familie Hoppenstedt trat Loriot meist selbst als wandlungsfähiger Schauspieler hervor, oft mit seiner bereits 2007 gestorbenen Kollegin Evelyn Hamann. Manche nannten den aus Brandenburg an der Havel stammenden Offizierssohn, dessen Vorfahren am Hof von Friedrich dem Großen verkehrten, auch den „Karl Valentin des Cartoons und der Fernsehunterhaltung“ oder „Deutschlands komischste Figur“. Auf jeden Fall war Loriot, der sich nach dem französischen Wort für das Wappentier seiner Familie benannte (loriot = Pirol), einer der populärsten Deutschen. In Umfragen nach der Beliebtheit kam er regelmäßig auf einen der vordersten Plätze. Im Jahr 2007 landete er bei der ZDF-Sendung „Unsere Besten – Komiker & Co“ auf Platz eins. - © Foto: dpa |
Entertainment_News_05.08.11 TV-Zweiteiler über Udo JürgensAm 29. und 30. September strahlen die ARD und der ORF den Zweiteiler "Der Mann mit dem Fagott" aus, der die bewegende Familiensaga von Udo Jürgens erzählt. Die dazugehörige Doppel-DVD und Blu-ray bringt Universum Film bereits am 30. September in den Handel - pünktlich zu Udo Jürgens' 77. Geburtstag. "Der Mann mit dem Fagott" basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von Udo Jürgens und seiner Co-Autorin Michaela Moritz. Begleitend erscheint zudem eine Doppel-CD mit dem von Udo Jürgens komponierten Filmsoundtrack und einer persönlichen Selektion seiner Songs. Der Limes Verlag veröffentlicht eine Filmsonderausgabe des Romans mit einem Vorwort und Exklusiv-Interview von Udo Jürgens, zahlreichen Fotos und ausführlichen Informationen zu den Dreharbeiten. - © Foto: dpa |
Entertainment_News_01.07.11 Martin Böttcher zum Ehrenhäuptling ernannt | | |  |
Martin Böttcher, Komponist der berühmten Musik zu den ‘Winnetou‘-Filmen, wurde jüngst eine besondere Ehre zu teil: Vor der Premiere der 60. Saison der Karl-May-Festspiele in Bad Segeberg wurde der 84-Jährige im Freilichttheater am Kalkberg zum Ehrenhäutling mit dem Namen "Großer Vater der Melodien" ernannt. Karl-May-Geschäftsführerin Ute Thienel setzte dem erfolgreichen Komponisten eine mächtige indianische Federhaube auf den Kopf und überreichte ihm eine Leder-Urkunde. "Ohne Martin Böttchers traumhafte Musik wären die Karl-May-Filme und auch die Spiele am Kalkberg nicht das, was sie sind", erklärte Thienel. "Denn was wäre eine prächtige Landschaftsaufnahme ohne stimmungsvolle Musik? Oder ein Überfall ohne dramatische Untermalung? Und was wäre vor allem ein Winnetou-Auftritt ohne ‘Winnetou-Melodie'?“ Neben den Karl-May-Filmen komponierte Böttcher Musik für zahlreiche andere erfolgreiche Film- und Fernsehproduktionen, darunter ‘Der Alte‘, ‘Derrick‘ oder ‘Forsthaus Falkenau‘. Für seine Arbeit wurde er unter anderem mit dem Edgar Wallace Preis, dem Deutschen Musikautorenpreis und dem Bundesverdienstkreiz ausgezeichnet. - © Foto: dpa |
Entertainment_News_15.04.11 Millionenvertrag für Stefan Raab | | |  |
Stefan Raab bleibt exklusives Sendergesicht von ProSieben. Laut einem Bericht des "Manager Magazins" hat der Entertainer einen Fünfjahresvertrag mit ProSiebenSat.1 unterzeichnet, die Konditionen dürften einmalig sein in der deutschen Senderlandschaft. Demnach zahlt ProSiebenSat.1 der Produktionsfirma Raab TV über die nächsten fünf Jahre rund 185 Mio. Euro, berichtet das Magazin. Raab TV gehört zu Brainpool. Welchen Anteil Raab direkt aus dem Millionen-Vertrag kassiert, ist nicht bekannt. Der Entertainer ist Gesellschafter der Brainpool-Gruppe und dürfte mit dem neuen Vertrag zum bestbezahlten Fernsehunterhalter Deutschlands aufsteigen, mutmaßt das Magazin. Raab verdient nicht nur prächtig mit seiner Arbeit vor der Kamera. Als Komponist und Produzent lässt auch der Eurovision Song Contest die Kassen des 44-Jährigen klingeln. Seine bisherigen geschätzten Einnahmen aus Lena-CD-Verkäufen sowie Rechten als Produzent und Songschreiber beziffert das "Manager Magazin" auf rund 1,5 Mio. Euro. - © Foto: WDR / Herby Sachs Max Kohr |
Entertainment_News_25.03.11 "Cats"-Tour avanciert zum Publikumsrenner | | |  |
Großes Publikumsinteresse hat die im Januar in Hamburg gestartete Theaterzelt-Tour des Musicals "Cats" generiert. Schirmherr Peter Weck hat jetzt Ausweitungen der kommenden Gastpiele des Musical-Hits verkündet. So läuft die spektakuläre Produktion auf dem Waterlooplatz in Hannover bereits am 30. April statt am 4. Mai an. In Mannheim erfolgt nach den Aufführungen im Mai und Juni eine Zugabe mit Vorstellungen vom 16. bis 24. Juli. Und der Aufenthalt auf der Place du Glacis in Luxemburg verlängert sich um eine Woche bis zum 10. Juli. In der ersten Tranche bis zur Sommerpause stehen nun über 200 Vorstellungen an. Die Veranstalter rechnen dafür mit insgesamt mehr als 300.000 verkauften Tickets. Für Zürich, wo "Cats" ab 8. September gastiert, läuft der Vorverkauf an. In Kürze sollen die Termine für Wien bekannt gegeben werden. Schirmherr Peter Weck wurde kürzlich bei Vorabbesuchen in den kommenden Tourstationen Hannover und Mannheim (s. Foto: "Cats"-Vorabgespräch in Mannheim mit Tour-Schirmherr Peter Weck (l.) mit Michael Grötsch, Bürgermeister für Kultur und Wirtschaft der Stadt) von Stadtoberen begrüßt, die ihre Vorfreude auf die Gastspiele zum Ausdruck brachten. "Cats" tourt in deutscher Fassung in der aufwändigen Originalinszenierung und mit einem eigens hierfür konzipierten Theaterzelt. Der Österreicher Peter Weck ist als ehemaliger Intendant des Theaters an der Wien, wo er das Musical 1983 erstmals in deutscher Sprache auf die Bühne gebracht hat, "Cats-Pionier" und bis heute von der Faszination der Show angetan: "Es ist eine Form, die vom Kind bis zur Großmutter begeistert. Optisch ist man gefangen. Die Geschichte berührt einen. Das ist einfach phänomenal. 'Cats' hat die Qualität eines Bazillus, der ausbricht", so Weck. Seit seiner Uraufführung in London 1981 zog "Cats" mehr als 65 Millionen Zuschauer in über 300 Städten und 26 Ländern weltweit an und wurde in zehn Sprachen übersetzt. - © Foto: vaf
Tourtermine: 23.3. - 17.4.2011 Berlin, am Hauptbahnhof 30.4. - 21.5.2011 Hannover, Waterlooplatz 27.5. - 12.6. 2011 + 16. - 24.7. 2011 Mannheim, Europaplatz 18.6. - 10.7.2011 Luxemburg, Place du Glacis 08.9. - 16.10.2011 CH-Zürich, Hardturm Platz |
Entertainment_News_13.02.11 Entertainer Peter Alexander ist tot | | |  |
Der österreichische Schauspieler, Sänger und Showmaster starb am Samstag mit 84 Jahren in Wien, teilte seine Sprecherin Erika Swatosch mit. Peter Alexander, der über Jahrzehnte die Fernsehunterhaltung prägte, hatte sich nach seinem Abgang von der Bühne Mitte der 90er Jahre ins Private zurückgezogen und die Öffentlichkeit gemieden. Schwere Schicksalsschläge waren für ihn der Unfalltod seiner Tochter Susanne 2009 und der Tod seiner Frau Hilde 2003. Seit den 50er Jahren war der gebürtige Wiener Generationen im deutschsprachigen Raum mit seinen Platten, Filmen und Shows präsent. Peter Alexander Ferdinand Maximilian Neumayer, wie er mit vollem Namen heißt, eroberte mit Schmäh und bubenhaftem Charme die Herzen der Zuschauer. Der Unterhaltungskünstler besang rund 120 Schallplatten, spielte in etwa 50 Filmen und moderierte zahlreiche Fernsehshows. Bis zu seinem Abtritt von der Bühne Jahre sorgte er mit seiner „Peter Alexander Show“ - einer Mixtur aus Musik, Sketchen und Gästen - im ZDF für Frohsinn. Für seine jahrzehntelangen Leistungen im Showbusiness erhielt er unter anderem sechsmal einen Bambi und viermal die Goldene Kamera. Österreichs Bundeskanzler Werner Faymann würdigte die spezielle Art Alexanders, mit der er über Jahrzehnte hinweg viele Menschen unterhalten habe: “Peter Alexander hat als Künstler über Generationen den Menschen Freude bereitet - im Inland und im Ausland. Er war mit seinem Talent und seiner Vielseitigkeit über alle Grenzen hinweg das Gesicht Österreichs.“ Die schweren Schicksalsschläge in seinen letzten Lebensjahren hat er mit bemerkenswerter Würde durchlebt. - © Foto: Sony/Ernst Grasser |
Entertainment_News_14.01.11 "Cats"-Galapremiere in Hamburg mit 1800 Gästen | | |  |
Am 6. Januar bejubelten rund 1800 Gäste die Galapremiere des Musicals "Cats" im Theaterzelt auf dem Heiligengeistfeld in Hamburg. Bewunderung fand nicht zuletzt das eigens für die "Cats"-Show konzipierte Theaterzelt. „Die Rundbühne ist einmalig. Das Publikum fühlt sich sofort angesprochen und ist mittendrin. Es war ein absolut beglückender Abend - eine tolle Inszenierung mit einem phantastischen Ensemble mit unglaublicher Präzision", lobte Prof. Peter Weck (s. Bild), der bekannte Schauspieler und ehemalige Intendant der Vereinigten Bühnen in Wien. „Ich freue mich besonders, die Schirmherrschaft für 'Cats' übernehmen zu dürfen - schließlich habe ich selbst dieses berühmte Musical 1983 als deutschsprachige Erstaufführung in Wien präsentiert", so Weck weiter. Die "Cats Theaterzelttournee" gastiert noch bis 6. März in Hamburg und macht dann anschließend Station in Berlin, Hannover, Mannheim, Luxemburg, Zürich und Wien. Veranstalter ist die Cats Tournee Produktions & Co. KG. Das von Andrew Lloyd Webber komponierte Musical "Cats" feiert in diesem Jahr 30-jähriges Bühnenjubiläum und wurde mit zahlreiche Auszeichnungen bedacht, darunter alleine sieben Tony Awards, drei Drama Desk Awards und zwei Olivier Awards. Seit seiner Uraufführung in London 1981 erlebten weltweit mehr als 65 Millionen Menschen Darbietungen des Bühnenwerks. Der bekannteste "Cats"-Song "Memories" (deutscher Titel: "Erinnerung") wurde unter anderem in Interpretationen von Barbra Streisand und Angelika Milster bekannt. - © Foto: BB Promotion Termine 11.01. - 06.03.2011 Hamburg, Heiligengeistfeld 09.03. - 17.04.2011 Berlin, am Hauptbahnhof 04.05. - 22.05.2011 Hannover, Waterlooplatz 25.05. - 13.06.2011 Mannheim, Europaplatz 16.06. - 03.07.2011 Luxemburg, Place du Glacis 08.09. - 16.10.2011 Zürich, Hardturm Platz 22.10. - 15.01.2011 Wien, Neu Marx |
Entertainment_News_17.12.10 ZDF setzt Götz Alsmanns ‘Nachtmusik‘ ab | | |  |
Die 13. Ausgabe der ZDF-Musiksendung ‘Nachtmusik‘, in der Götz Alsmann am 19. Dezember wieder Klassik- und Pop-Künstler präsentiert, ist die letzte. Der öffentlich-rechtliche Sender stellt die Show wegen mangelnden Zuschauerzuspruchs ein. Nach sechs Jahren einigten sich Alsmann und das ZDF darauf, das Format nicht fortzusetzen. „Die Show erfuhr zwar große Wertschätzung bei Künstlern und Presse, aber leider ist es ihr nicht gelungen, sich dauerhaft bei einem größeren TV-Publikum zu etablieren", erklärt ZDF-Musikchefin Anca-Monica Pandelea. Seit 2005 begrüßte der Moderator in der ‘Nachtmusik‘ im Klassikstars wie Thomas Quasthoff, Elina Garanca, Lang Lang, Rolando Villazón, Jessye Norman, oder David Garrett, aber auch Musiker aus anderen Genres - darunter Katie Melua, Udo Jürgens, Jamie Cullum oder Reinhard Mey. 2007 wurde die Show für einen Grimme-Preis nominiert. In der letzten Ausgabe am kommenden Sonntag um 23:35 Uhr treten unter anderem der peruanische Tenor Juan Diego Flórez, der Schauspieler und Musiker Ulrich Tukur, die Nachwuchspianistin Olga Scheps, der Countertenor Andreas Scholl und die Sängerin Vicky Leandros auf. – Foto: dpa |
Entertainment_News_03.12.10 TV-Zweiteiler über Udo JürgensSänger, Musiker und Entertainer Udo Jürgens hält die Verfilmung seines autobiografischen Romans ‘Der Mann mit dem Fagott‘ für gelungen. „Das ist eine sehr berührende Angelegenheit für mich, es weckt viele Erinnerungen“, sagte der 76 Jahre alte Sänger am Donnerstag in Köln. Besonders gefalle ihm, wie David Rott ihn selbst als jungen Erwachsenen darstelle: „Die Art, wie er mich spielt, das ist sehr ähnlich. Und auch in den Musikszenen wirkt er genauso wie ich.“ Der TV-Zweiteiler soll im Herbst 2011 in ARD und ORF ausgestrahlt werden. Unter den Darstellern sind Ulrich Noethen, Christian Berkel und Herbert Knaup. Jürgens spielt auch eine Hauptrolle: sich selbst. – Foto + Text: dpa |
Entertainment_News_02.07.10 Roger Cicero auf "Solo"-Tour | | |  |
Im Oktober geht Roger Cicero ohne seine gewohnte Big Band auf Konzertreise. Die Tournee unter dem Motto "Solo" bestreitet der Sänger und Entertainer indes nicht ganz im Alleingang, sondern in Begleitung des Pianisten Lutz Krajenski. Semmel Concerts hat bislang sechs Konzerte gebucht, beginnend mit einem Auftritt im Tipi am Kanzleramt in Berlin am 11. Oktober. Weitere Termine sind in Vorbereitung. Semmel verspricht ein sehr persönliches Programm aus Ciceros eigenen Songs und Coverversionen, das er "auf seine spezielle jazzige und soulige Weise" in "fast privater Atmosphäre" darbieten werde. Roger Cicero, der Sohn des bekannten Jazzpianisten Eugen Cicero, verkaufte bislang bereits mehr als eine Million Tonträger. Sein jüngstes Album ‘Artgerecht‘ erschien 2009 bei Warner Music und erreichte Platz 2 der Albumcharts sowie Platinstatus. – Foto: Warner Music Germany Termine: 11.10.2010 Berlin, Tipi am Kanzleramt 12.10.2010 Hamburg, Fliegende Bauten 14.10.2010 Stuttgart, Liederhalle 15.10.2010 Zürich, Neues Theater Spirgarten 17.10.2010 Köln, Theater am Tanzbrunnen 18.10.2010 Hannover, Pavillon |
Entertainment_News_26.03.10 Gregor Glanz - Nachwuchstalent auf der ÜberholspurWas für einen Start hat der Österreicher Gregor Glanz in den vergangen Wochen hingelegt! Nach nur sehr kurzer Zeit wird der Sänger nun als legitimer Nachfolger von Peter Alexander oder Udo Jürgens gehandelt. Als neuer deutschsprachiger Entertainer eben. Seit der Ankündigung und Veröffentlichung des neuen Albums DAS IST DEIN TAG und mehreren TV-Auftritten ist der Name Gregor Glanz in aller Munde. Der Nordtiroler steht vor dem Durchbruch. Die nötigen Zutaten hat er allemal: Musik die berührt, emotionale Shows mit Gänsehausmomenten, perfektes Auftreten, gute Stimme und die passende Verpackung dazu. |
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| tonart Ausgabe Frühjahr 2012/1 |